GERMANY - AUGUST 23:  FUSSBALL: 1.BUNDESLIGA 97/98 BORUSSIA DORTMUND - BOCHUM 5:2 am 23.08.97, Stephane CHAPUISAT nach seinem Treffer zum 4:1  (Photo by Andreas Rentz/Bongarts/Getty Images)

Schweizer Invasion: Die Nati-Spieler von Borussia Dortmund

In der Bundesliga sind Schweizer Spieler längst keine Seltenheit mehr. In der laufenden Saison sind 21 Profis aus dem Nachbarland im deutschen Fußball-Oberhaus aktiv. Nur Österreich stellt aktuell mehr Legionäre (22). Für Borussia Dortmund liefen bislang sechs Nati-Spieler auf. Im Sommer könnten zwei weitere hinzukommen. 

8. Andy Egli

Egli (rotes Trikot) war der erste Schweizer, der zum BVB wechselte. In der Saison 1984/85 bestritt der Innenverteidiger 33 Pflichtspiele für die Schwarz-Gelben und erzielte dabei sechs Treffer. Nach nur einer Spielzeit kehrte der heute 60-Jährige wieder in sein Heimatland zurück. Seit Juli 2013 ist der 76-fache Nationalspieler beim FC Luzern als Leiter des Nachwuchsleistungszentrums tätig. 

7. Manuel Akanji

Im vergangenen Januar sicherte sich der BVB die Dienste des Defensivspielers. Für den 22-Jährigen griff Dortmund tief in die Tasche und überwies 21,5 Millionen Euro Ablöse an den FC Basel. Der Innenverteidiger bestritt bislang zehn Pflichtspiele und wusste an den letzten drei Spieltagen auch als Linksverteidiger zu überzeugen. 

6. Philipp Degen

Der 35-Jährige beendete im Sommer 2016 wegen einer Schulterverletzung seine Karriere und ist derzeit als Spielerberater tätig. Während seiner aktiven Laufbahn stand Degen drei Spielzeiten lang (2005 - 2008) bei Borussia Dortmund unter Vertrag. 75 Pflichtspiele, ein Treffer und sieben Torvorlagen lautet die Bilanz des Rechtsverteidigers im BVB-Trikot. 

5. Marwin Hitz

Auf der Suche nach einem passenden Nachfolger für BVB-Urgestein Roman Weidenfeller, der im Sommer seine Karriere beenden wird, sind die Borussen offenbar in Augsburg fündig geworden. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge wechselt FCA-Schlussmann Hitz ablösefrei nach Dortmund. Die offizielle Bestätigung steht allerdings noch aus. 

4. Stephan Lichtsteiner

Mit Lichtsteiner hat der BVB offenbar den nächsten Schweizer an der Angel. Wie die Bild-Zeitung am Montag berichtete, soll sich der 34-Jährige mit den Schwarz-Gelben auf einen Transfer geeinigt haben. Der Rechtsverteidiger kann den italienischen Serienmeister Juventus Turin, für den er seit 2011 aktiv ist, aufgrund seines auslaufenden Vertrags ablösefrei verlassen. 

3. Alex Frei

Drei Jahre lang ging Frei für den BVB auf Torejagd, ehe er im Sommer 2009 in die Schweiz zurückkehrte. 83 Mal stand der Mittelstürmer für die Westfalen auf dem Platz und war an 58 Toren (37 Treffer/21 Torvorlagen) direkt beteiligt. Im April 2013 beendete der 38-Jährige seine Karriere. Seit dem vergangenen Sommer trainiert der Ex-Profi die U18 des FC Basel. 

2. Roman Bürki

Der Schlussmann wechselte im Sommer 2015 vom SC Freiburg nach Dortmund, wo er Weidenfeller als Nummer eins ablöste. Der 27-Jährige ist seither umstritten, da sich bei ihm immer wieder folgenschwere Patzer einschlichen. 128 Mal hütete Bürki bislang das Tor von Borussia Dortmund, kassierte insgesamt 143 Gegentreffer und behielt in 47 Partien seine weiße Weste.

1. Stéphane Chapuisat

Der Schweizer ist nach Pierre-Emerick Aubameyang der erfolgreichste ausländische Torschütze der Borussen. In 283 Pflichtspielen erzielte Chapuisat 122 Treffer und bereitete 60 weitere vor. Im Sommer 1999 gingen der BVB und der Angreifer nach acht Spielzeiten getrennte Wege. Sieben Jahre später beendete der heute 48-Jährige seine Karriere. Seit 2010 ist der ehemalige Torjäger Chefscout des Erstligisten BSC Young Boys.