Nicht mal anderthalb Jahre ist es her, als der Hamburger SV den Brasilianer Walace im Januar 2017 von Gremio Porto Alegre an die Elbe holte. In dieser Zeit ist allerdings dermaßen viel Porzellan zerschlagen worden, dass eine Trennung unumgänglich scheint und vom Verein forciert wird.


9,2 Millionen Euro bezahlte der Hamburger SV im Januar 2017 für den Olympiasieger. Eigentlich sollte mit dieser Verpflichtung vieles besser werden, stattdessen aber reihte sich der heute 23-Jährige nahtlos in die Abwärtsspirale beim Dino ein und produzierte einen Fauxpas nach dem anderen. Daher dürften sie an der Waterkant sogar erfreut sein, wenn nun die Berater des Brasilianers in der Stadt sind.


Denn diese sollen die Wechselmöglichkeiten ihres Klienten ausloten. Dafür sollen die Berater laut Morgenpost über Hamburg nach Portugal, Spanien und Italien fliegen, um Klubs abzuklappern, die sich den Mittelfeldspieler leisten können bzw. möchten. Dabei dürften die Rothosen wohl aller Voraussicht nach mit einem Verlustgeschäft rechnen, denn wie auch die Morgenpost darlegt, werden die 9,2 Millionen Euro kaum wieder reinzuholen sein. Dafür hinterließ der Spieler zu viel verbrannte Erde und auch dessen Ruf habe sehr gelitten, wie das Blatt weiter ausführt.

Direkte Interessenten werden jedoch noch nicht aufgeführt, wohl aber, dass eine Trennung unausweichlich sei und man daher fest davon ausgehen könne, dass Walace zum Saisonende definitiv den Verein wechselt. Wohin, dürfte den Anhängern und dem Verein und wohl auch Walace selbst letztlich egal sein. Hauptsache weg.