​Den vergangenen Spieltag wird Marwin Hitz trotz der 1:2-Niederlage gegen den FC Schalke 04 in besonderer Erinnerung behalten. Für den Schlussmann war es das letzte Heimspiel im Trikot des FC Augsburg. Nach fünf Jahren wird ​der 30-Jährige die bayerischen Schwaben verlassen und ablösefrei zu Borussia Dortmund wechseln. In einem Interview erklärte der Schweizer die Gründe für seinen Abschied. 


Im Sommer 2013 verließ Hitz den VfL Wolfsburg und schloss sich dem FCA an. "Es war 2013 genau der richtige Schritt", erklärte der Torhüter gegenüber dem kicker. "Emotional, privat und sportlich waren es schöne und sehr intensive Jahre." Es habe an nichts gefehlt. "Mit diesen Fans kannst du dich gut weiterentwickeln, du kannst in der Stadt super leben. Ich konnte sehr viele Erfahrungen sammeln. Abstiegskampf, Europa League, Mittelfeld - es war alles drin und es war selten langweilig", gab der Schlussmann zu Protokoll. 

Nach fünf Spielzeiten gehen der 30-Jährige und Augsburg im Sommer getrennte Wege. Leicht sei Hitz diese Entscheidung nicht gefallen. "Es ist für mich und den FCA die beste Variante, mich zu verabschieden, weil ich persönlich noch mal etwas anderes machen will", erklärte der zweifache Nationalspieler. "Ich will Ziele erreichen, mich durchsetzen, zeigen und weiterentwickeln." Der 30-Jährige habe sich sehr viele Gedanken gemacht und es sei eher eine Kopfentscheidung gewesen. 


Zu seinem neuen Klub wollte sich der Torhüter allerdings nicht äußern. "Dass dann Gerüchte aufkommen, ist normal", betonte Hitz und ergänzte: "Ich kann mich dazu nicht äußern und werde es auch nach zwei- oder dreimal nachfragen nicht tun." Übereinstimmenden Medienberichten zufolge zieht es ​den Rechtsfuß im Sommer zu Borussia Dortmund.

FC Augsburg v Sport-Club Freiburg - Bundesliga

Marwin Hitz hütete 157 Mal das Tor des FC Augsburg



Bereits im vergangenen Sommer hat es Gerüchte um einen Abgang gegeben. Der Schweizer stellte jedoch klar, dass er im letzten Jahr keine Gedanken an einen Abschied aus Augsburg verschwendet hatte. "Aber jeder, der mich kennt, weiß, dass mich so eine Situation belastet", sagte der Ex-Wolfsburger. "Im Nachhinein war es trotzdem ein sehr schönes Jahr, die Mannschaft hat sich prächtig entwickelt. Ich gehe mit einem guten Gefühl."