Peter Stöger und Borussia Dortmund werden nach dem letzten Auswärtsspiel gegen die TSG Hoffenheim (Samstag, 15.30 Uhr) wieder getrennte Wege gehen. Dabei soll der Österreicher selbst seinen Abschied nach etwas mehr als einem halben Jahr bekanntgeben.


Nach 24 Spielen an der Seitenlinie ist Schluss für Peter Stöger. Der Österreicher wird Borussia Dortmund zum Saisonende wieder verlassen. Laut Bild gibt es im Zuge dessen eine Abmachung mit den BVB-Vereinsverantwortlichen, er könne seinen Rücktritt selbst bekanntgeben. Nach dem Spiel gegen die TSG Hoffenheim am kommenden Wochenende soll es soweit sein.


Zumindest aus finanzieller Sicht hat sich das Arrangement für Stöger gelohnt. Rund 1,5 Millionen Euro bekommt er für sein Intermezzo bei den Schwarz-Gelben. Erreicht der 52-Jährige die Champions League, kassiert er zusätzlich 500.000 Euro Boni. Mit 55 Zählern steht Dortmund vor dem letzten Spieltag auf dem dritten Tabellenplatz.

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Lucien Favre soll beim BVB übernehmen



Dahinter folgt mit 52 Punkten der Samstag-Konkurrent Hoffenheim. Den fünften Platz belegt Bayer Leverkusen, das im Parallelspiel gegen Hannover 96 (13.) antritt. Sollte der BVB auf einen Europa-League-Platz abrutschen, drohen durch das Verpassen der Champions League Einnahmen in Höhe von rund 30 Millionen Euro in der Vereinskasse zu fehlen.


Nach aktuellem Ermessen scheint klar, wer in wenigen Wochen die Nachfolge Stögers antritt. ​Medienberichten zufolge ist sich der BVB mit Lucien Favre über einen Wechsel einig. Der Schweizer verfügt beim OGC Nizza zwar noch über einen bis 2019 datierten Vertrag. Er kann die Franzosen aufgrund einer Ausstiegsklausel aber für eine Summe zwischen drei und fünf Millionen Euro verlassen.