​Nach einer enttäuschenden Leistung beim ​Halbfinal-Rückspiel der Europa League gegen Atletico Madrid fehlte Mesut Özil komplett im Spieltagskader, als man das letzte Heimspiel von Manager Arsene Wenger bestritt. Die Rückenprobleme des Zehners möchten einfach nicht verschwinden. 


"Wie lange er ausfallen wird? Ich weiß es nicht. Ich denke nicht, dass er uns in der restlichen Saison noch einmal zur Verfügung stehen wird", sagte Wenger zum Gesundheitszustand Özils am Sonntag laut der Bild. Mit dem bereits gesicherten sechsten Tabellenplatz ist ein Einsatz in den verbliebenen Liga-Partien gegen Leicester City und Huddersfield Town nicht zwingend nötig.

Muss also auch die deutsche Nationalmannschaft um den Spielmacher bangen? Schon am 15. Mai wird Bundestrainer Joachim Löw seinen Kader benennen. Ob die immer wieder aufkommenden Rückenbeschwerden bis dahin nicht mehr da sein werden, darf man bezweifeln. Den WM-Vorbereitungsbeginn am 23. Mai sollte er bei seiner Reha zumindest anvisieren. 


Auf Twitter versicherte der 29-jährige Spielmacher, dass er es schaffen wird: "Es ist schade, dass ich das gestrige Spiel mit meiner Rückenverletzung verpasst habe. Es wird mit der Genesung ein wenig dauern. Ich bin mir aber sicher, dass ich rechtzeitig für die WM wieder voll einsatzfähig sein werde."


Der gebürtige Gelsenkirchener, der Anfang Februar einen neuen Dreijahresvertrag mit einem Rekordgehalt erhielt, verbuchte in der bisherigen Saison lediglich 34 Pflichtspiele, in denen ihm aber immerhin fünf Tore und 14 Vorlagen gelangen.