Mit stolzen 17 Millionen Euro Ablöse inklusive großer Erwartungen ist der Kolumbianer Jhon Cordoba vor der laufenden Saison als Nachfolger für Anthony Modeste vom 1. FSV Mainz 05 zum 1. FC Köln gewechselt. Einen Spieltag vor Saisonende der Bundesliga ist nun aber längst klar: Der 24-Jährige konnte die Erwartungen in der Domstadt bislang nicht einmal im Ansatz erfüllen und ist mit gerade einmal zwei Toren und keinem einzigen Ligatreffer als großer Flop zu bezeichnen. Dennoch erhielt der bullige Mittelstürmer nun über die sozialen Netzwerke Rückendeckung von Teamkollege Leonardo Bittencourt.


22 Pflichtspiele, zwei Tore, zwei Vorlagen: Das ist die Bilanz von Jhon Cordoba, dem Rekordtransfer in der Vereinsgeschichte des 1. FC Köln. Auch an ihm liegt es, dass die "Geißböcke" vor dem letzten Spieltag der Bundesliga bereits als Tabellenletzter und Absteiger feststehen und nach der Qualifikation für die Europa League im Vorjahr nun den Gang ins Unterhaus antreten müssen. Der Kolumbianer stand in der Liga lediglich neunmal in der Kölner Startelf, ein Tor gelang ihm dabei nicht. Seine beiden Treffer erzielte er in der Europa League gegen den FC Arsenal sowie im DFB-Pokal gegen den Fünftligisten Leher TS. Trotz seiner Horrorsaison erhielt der bullige Angreifer nun aber Rückendeckung von Teamkollege Leonardo Bittencourt.



"Keiner weiß, wie hart du arbeitest. Ich glaube an dich Bruder und bin ein großer Fan", schrieb der Deutsch-Brasilianer - selbst absoluter Stammspieler und Leistungsträger beim FC - via Twitter auf ein von ihm veröffentlichtes Bild der beiden Kölner Profis. Neben dem Zuspruch fügte der 24-Jährige noch drei Hashtags an und bezeichnete den Südamerikaner dabei als "Maschine" und "großen Spieler".


Während Leonardo Bittencourt sich bezüglich seiner Zukunft aktuell noch unklar ist (Werder Bremen soll angeblich sehr interessiert an seinen Diensten sein), wird Jhon Cordoba den Weg mit dem "Effzeh" in die 2. Bundesliga aller Voraussicht nach wohl sicher mitgehen. Dort soll er eine Art Neuanfang starten, um sich mit Toren im Unterhaus das nötige Selbstvertrauen zu holen, um dann nach dem geplanten direkten Wiederaufstieg wieder voll angreifen zu können. Sein Vertrag am Rhein läuft noch bis Sommer 2021.