Der FC Bayern München schließt mit sofortiger Wirkung eine enge Zusammenarbeit mit dem japanischen Fußballverband (JFA) ab. Das gab der Deutsche Meister in einer Pressemitteilung am Montagmorgen bekannt. 


„Wir sind stolz, diese Partnerschaft mit einem der stärksten Verbände aus dem asiatischen Raum verkünden zu können. Die Zusammenarbeit mit der JFA ist ein wichtiger Schritt, um unsere Ziele in Japan weiter zu verfolgen", erklärte Bayerns-Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge auf der Webseite des FCB. 

Trainerausbildung & Freundschaftsspiele 


Japanische Trainer sollen die Möglichkeit bekommen, sich an Lehrgängen des FC Bayern München zu beteiligen. Auch die Jugendtrainer der Münchener profitieren und sollen nach Japan reisen, um an Workshops teilzunehmen. Des Weiteren werden Freundschaftsspiele in München und Japan sowie Trainingslager geplant. 


„Der japanische Markt ist für den FC Bayern hochinteressant. Die Begeisterung für Fußball ist beeindruckend und die Qualität der Jugendspieler ist sehr hoch. Bereits vor einigen Jahren haben wir in Japan unsere erste FC Bayern Football School in der Nähe von Hiroshima gegründet. Nun wollen wir mit der Partnerschaft mit dem japanischen Verband unserer internationalen Strategie einen weiteren Baustein hinzufügen“, sagte Jörg Wacker, Vorstand für Internationalisierung und Strategie des FC Bayern München. 

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Japans Verbandspräsident Kozo Tashima



JFA-Verbandspräsident Kozo Tashima zeigte sich erfreut über die Kooperation mit dem deutschen Rekordmeister. „Die Möglichkeit begeistert uns, dass unsere größten Talente auf dem FC Bayern Campus und unter der Leitung der FC Bayern Trainer an das Niveau, welches heutzutage von jugendlichen Spielern für Europas Topligen verlangt wird, herangeführt werden.“


Der letzte Japaner, der für den FCB spielte, war Takashi Usami. In fünf Pflichtspielen konnte der Offensivmann einen Treffer erzielen.