​Mit den Abgängen von Leon Goretzka und Max Meyer im Sommer muss sich der FC Schalke 04 in den kommenden Wochen intensiv um neue zentrale Mittelfeldspieler bemühen. Ein von den 'Knappen'-Fans schon in der Vergangenheit vorgeschlagener Name wird nun konkret zum Thema. 

​​Nach Bild-Angaben befindet sich Sebastian Rudy auf dem Zettel der Schalker, die laut des Berichts schon Kontakt aufgenommen haben, um die Möglichkeit eines Leihgeschäfts zu erörtern. Rudy möchte allerdings vom neuen Bayern-Trainer Niko Kovac zuvor erfahren, wie man mit ihm für die neue Saison plant. Erst dann wird er eine Entscheidung über seine Zukunft treffen.


Der 28-jährige DFB-Nationalspieler, der im vergangenen Sommer ablösefrei von der TSG 1899 Hoffenheim verpflichtet wurde und einen Vertrag bis 2020 unterschrieben hat, erwischte eigentlich einen starken Saisonbeginn und wurde schnell als Bayern Münchens eindeutiger Glücksgriff eingestuft. Im Verlaufe der Spielzeit wurde es aber schwieriger, an den zahlreichen Konkurrenten im zentralen Mittelfeld vorbeizukommen. Nach der Amtsübernahme von Jupp Heynckes ​kristallisierte sich relativ schnell heraus, dass Rudy keinen Stammplatz-Status inne hat.


Rudy beteuerte zumindest in einem Sport-1-Interview vor einigen Wochen, dass für ihn ein Abgang kein Thema ist: "Ich weiß nicht, wie die Leute auf so etwas kommen. Das ist gar kein Thema für mich." Sollte sich aber in den Planungen von Kovac herausstellen, dass für den Mittelfeld-Dirigent kaum Spielzeit übrig bleibt, wird er womöglich seine Meinung hierüber ändern.


Für die Schalker wäre solch ein Transfer zweifelsfrei ein großer Coup. Rudy konnte seine außergewöhnliche Qualität im Passspiel als Sechser oder Achter in den bisherigen 34 bestrittenen Partien der Saison stets unter Beweis stellen. Im Team von Trainer Domenico Tedesco wäre er eine Stammkraft und könnte weiterhin auf Champions-League-Niveau spielen. Abwarten, wie sich diese Geschichte entwickelt. Auch seinem Ex-Klub VfB Stuttgart wird ​Interesse nachgesagt.