​Werder Bremens Cheftrainer Florian Kohfeldt wird mindestens bis zum Ende seines Vertrages im Sommer 2021 bleiben, dies bestätigte er in einem Interview. Kohfeldt gibt somit ein Bekenntnis ab, das im Profifußball außergewöhnlich selten ist. Die Werder-Fans rechnen es ihm hoch an. 


Gegenüber dem kicker erklärte der gebürtige Delmenhorster: "Für mich steht fest: Wenn Werder es auch möchte, werde ich die nächsten drei Jahre definitiv hier sein. Ich finde es sehr wichtig, dass man sich klar bekennt. Als Trainer ist man immer auch ein Gesicht nach außen und Orientierung für die Mannschaft. Deshalb habe ich bewusst für drei Jahre unterschrieben, das ist ein klares Statement zu Werder."

Noch klarer geht es gar nicht. Kohfeldt liebt Werder und Stand jetzt liebt Werder Kohfeldt. Die Fans haben ihren jungen Trainer längst ins Herz geschlossen und feiern ihn in den sozialen Medien und im Stadion. Die größte Bewährungsprobe wird für Kohfeldt jedoch erst noch kommen: die Hinrunde der nächsten Spielzeit. Zuletzt sind Robin Dutt, Viktor Skripnik und sein Vorgänger Alexander Nouri an ihr gescheitert und mussten ihren Hut nehmen. Sollte Kohfeldt dies nicht passieren, dann können sich die Werder-Fans sicher sein, dass ihr Coach noch länger an der Weser bleibt. Eine Ausstiegsklausel hat er nämlich nicht. 


"Über so etwas haben wir gar nicht geredet. Und es wird auch nicht passieren, dass nächstes Jahr ein anderer Verein anfragt und ich dann nachdenke", stellte der 35-Jährige klar. 

SV Werder Bremen v RB Leipzig - Bundesliga

Beliebt in der Hansestadt: Werder-Trainer Florian Kohfeldt 


Seit Oktober 2017 ist Kohfeldt Cheftrainer der Profi-Mannschaft und führte Werder zum Klassenerhalt. Im April wurde berichtet, dass Borussia Dortmund ein Auge auf den Trainer geworfen haben soll. "Ich muss mich erst mal daran gewöhnen, in diesem Zuge überhaupt genannt zu werden. Jeder muss für sich entscheiden, wie er die Dinge handhabt", so Kohfeldt.