​Ralph Hasenhüttl besitzt als Trainer von RB Leipzig einen noch gültigen Vertrag bis zum 30. Juni 2019. Noch wurde das Arbeitspapier des 50-Jährigen nicht ausgeweitet. Als Gast im Aktuellen Sportstudio bezog der Österreicher hierzu Stellung und bestätigte zugleich das vergangene Interesse des FC Bayern München an seiner Person.


War RB-Coach Ralph Hasenhüttl etwa die 1A-Lösung des FC Bayern München für die Nachfolge von Jupp Heynckes zur kommenden Saison? War Niko Kovac damit mindestens nur eine 1B-Lösung? Dass der gebürtige Grazer, der als aktiver Spieler von 2002 bis 2004 selbst für die Amateure des FC Bayern München auflief, die Top-Lösung auf der Trainerbank der Münchner sein könnte, wollte dieser nicht so recht glauben. 

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"Bin noch nicht so weit": Hasenhüttl selbst traute sich die Heynckes-Nachfolge bei den Bayern noch nicht zu.


Auch nicht, als die Bayern-Verantwortlichen im Januar bei ihm anriefen und eine lose Anfrage einreichten. "Ich habe dann gesagt, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass ich für die Bayern eine 1A-Lösung sein kann. Ich bin noch nicht so weit. Ich habe nur eines im Sinn, und zwar den Verein, für den ich gerade arbeite, nach vorn zu bringen", so der aktuelle Cheftrainer der Leipziger laut RBlive.


In puncto Vertragsgespräche gibt es indes Positives zu berichten: das Vertrauensverhältnis zwischen RB-Führungsriege und Trainerstab soll stimmen. Die ausgesetzten Gespräche seien also nicht auf die schlechten Ergebnisse der vergangenen Wochen, sondern auf den Zeitpunkt zurückzuführen. "Es gibt keinen Vertrauensverlust. Es ist einfach kein guter Zeitpunkt, die Spiele sind gerade zu wichtig. Unser Verhältnis hat sich in keinster Weise verändert", so Sportdirektor Rangnick gegenüber dem ZDF, der gleichzeitig Vertragsgespräche nach dem letzten Spieltag ankündigte.

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Haben nach wie vor ein gutes Vertrauensverhältnis: Hasenhüttl und Rangnick.


Auch und gerade nach dem jüngsten 4:1-Sieg der Leipziger gegen den VfL Wolfsburg scheint einer Vertragsverlängerung somit nichts im Wege zu stehen. "Ich spüre Vertrauen. Ich lebe gern in Leipzig. Und ich weiß jetzt, dass eine Perspektive mit der Mannschaft möglich ist", so Hasenhüttl abschließend.