Vor wenigen Tagen sorgte Kevin-Prince Boateng für Aufruhr: Der Mittelfeldspieler von Eintracht Frankfurt äußerte sich zurückhaltend über seine persönliche Zukunft, nachdem der Wechsel von Niko Kovac zum FC Bayern München bekannt wurde. Nachdem er mit einem Wechsel zu Betis Sevilla in Verbindung gebracht wurde, gab sein Berater, ​der bereits gestern gegenüber der Bild Stellung bezognun laut estadiodeportivo Entwarnung. Demnach werde der 31-Jährige auch in der kommenden Saison für die Eintracht auflaufen.


"Ich bin Spieler von Eintracht Frankfurt und habe noch zwei Jahre Vertrag. Warum soll ich mich auf irgendwas anderes konzentrieren? Ich sehe das Spiel am Samstag, das habe ich im Kopf. Alles andere darf mich nicht beschäftigen" - ​mit diesen Aussagen heizte Kevin-Prince Boateng erste Spekulationen um einen vorzeitigen Wechsel an. Der Mittelfeldmotor von Eintracht Frankfurt wechselte erst vor der Saison ablösefrei von Las Palmas zurück in die Bundesliga, in der er bereits für Hertha BSC, Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04 auflief.


Nachdem Sportdirektor Bruno Hübner bereits Entwarnung gab, machten jedoch Gerüchte um einen Wechsel von Boateng zu Betis Sevilla die Runde. Die Andalusier belegen derzeit den fünften Tabellenplatz der Primera Division und werden im kommenden Jahr in der Europa League vertreten sein. Edoardo Crnjar, Boatengs Berater, wies die Gerüchte jedoch zurück: "Es läuft nichts mit Betis. Wir haben noch zwei Jahre Vertrag in Frankfurt", so der 28-Jährige laut Bild.

Eintracht Frankfurt v 1. FSV Mainz 05 - Bundesliga

               Kevin-Prince Boateng wird Eintracht Frankfurt definitiv erhalten bleiben


Wie das Online-Portal estadiodeportivo nun vermeldet, sei ein Verbleib von Boateng endgültig besiegelt: "Kevin-Prince Boateng wird bei der Eintracht bleiben", wird Crnjar zitiert. Für die Verantwortlichen der Eintracht ist dies nach den vergangenen Wochen, die nicht nur von Kovacs Abschied, sondern auch von der sportlichen Talfahrt geprägt waren, eine erfreuliche Nachricht. 


Bislang erzielte der 31-Jährige in 29 Bundesligaspielen sechs Tore, musste gegen Hertha BSC und Bayern München jedoch aufgrund von Oberschenkelproblemen pausieren. Sollte sich die Eintracht tatsächlich für das internationale Geschäft qualifizieren, wäre seine Erfahrung noch einmal von größerer Bedeutung.