BVB-Sportdirektor Michael Zorc könnte demnächst offenbar öfter in London unterwegs sein. Neben Michy Batshuayi ist Borussia Dortmund nämlich dem Vernehmen nach an einem weiteren Chelsea-Akteur interessiert. Tiemoué Bakayoko soll es den BVB-Verantwortlichen angetan haben.


Bakayoko gehörte zu den Säulen der AS Monaco, als die Monegassen in der Vorsaison die französische Meisterschaft holten und bis ins Halbfinale der Champions League vordrangen. Im letzten Sommer wechselte der Franzose schließlich für 40 Millionen Euro zum FC Chelsea. An der Themse aber wurde der defensive Mittelfeldspieler nicht glücklich.


Zwar kam der 23-Jährige auf 40 Pflichtspieleinsätze (drei Tore, drei Vorlagen), dennoch konnte Bakayoko die Verantwortlichen nicht gänzlich überzeugen. Das ruft nun wohl den BVB auf den Plan, sich um den Mittelfeldabräumer zu bemühen. Wie die BILD-Zeitung unter Berufung der britischen Daily Mail berichtet, soll Bakayoko ganz oben auf der Wunschliste des Revierklubs stehen.


Der Hüne wäre genau der Typ Spieler, welcher der Borussia in dieser Saison so schmerzlich fehlte. Allerdings unterschrieb der Mittelfeldmann im letzten Jahr einen Vertrag bis 2022 und die Londoner werden sicherlich die gleiche Ablöseseumme fordern, die sie noch im letzten Jahr an die Monegassen überwiesen. Der BVB müsste also einen neuen Rekordtransfer tätigen, um Timoué Bakayoko in den Ruhrpott zu lotsen. Allerdings liegen ja noch die Millionen-Einnahmen aus den Abgängen von Ousmane Dembélé und Pierre-Emerick Aubameyang auf dem Festgeldkonto, die nur darauf warten, reinvestiert zu werden.