​Die Diskussion über die Vertragsverlängerung von Marouane Fellaini bei Manchester United geht in die nächste Runde. Nachdem Trainer José Mourinho sich optimistisch zeigte, den belgischen Nationalspieler auch in der kommenden Saison im Kader zu behalten, irritierte Fellaini nun mit der Aussage, er habe bereits während zwei Meetings um einen neuen Vertrag gebeten, doch der Klub würde sich ihm gegenüber verschließen. „Ich werde nicht zehnmal fragen", gab er gegenüber dem belgischen Magazin Sport an.


Die Arbeitspapiere des 30-Jährigen laufen beim englischen Rekordmeister am Saisonende aus und bisher ist noch nicht klar, wie seine Zukunft aussehen wird. In den letzten Tagen schien es, als würde Manchester United einer Vertragsverlängerung zustimmen. Fellaini fordert einen neuen Zweijahresvertrag mit verbessertem Wochengehalt von 100.000 Pfund, während die "Red Devils“ ihm aber nur einen Einjahresvertrag mit der Option auf eine weitere Saison in Aussicht stellen. Trotz der unterschiedlichen Vorstellungen will Mourinho seinen Mittelfeldspieler behalten. ​

Um den Verhandlungen etwas Druck zu geben, gab der 30-Jährige nun an, dass bereits mehrere Klubs bei ihm angefragt hätten. „Ich hätte kein Problem mit dem Leben in China“, so Fellaini gegenüber Sport. Ob es allerdings tatsächlich Anwärter aus China gibt, führt „Big Mo“ nicht weiter aus. Jose Mourinho äußerte sich nun zu dem Fall: er wisse, dass es einige Angebote für Fellaini gegeben hat. Es sei jedoch der 30-Jährige selbst, der seinen Vertrag bis Ende laufen lassen will, um so zu zeigen, dass er bei den "Red Devils" bleiben möchte. Wie Transfermarkt vermutet, möchte Fellaini mit seiner Aussage ManUnited lediglich unter Druck setzen, um sich in eine bessere Verhandlungsposition zu ​bringen. 


Im Endeffekt ist es jedoch die Entscheidung des Spielers, wo er in Zukunft spielen will. „Natürlich ist das Angebot, das er jetzt auf dem Tisch hat, besser als jene vor sechs oder acht

Monaten. Es ist ein Prozess. Es ist seine Entscheidung, und das müssen wir respektieren“, so Mourinho laut Transfermarkt.