​Nach 14 Jahren könnten sich Sommer die Wege von Benjamin Henrichs und Bayer 04 Leverkusen trennen. Seit geraumer Zeit machen Gerüchte um einen Abgang des Nationalspielers die Runde. Medienberichten zufolge steht der Rechtsverteidiger einem Wechsel nicht abgeneigt gegenüber. Dem Vernehmen nach will der FC Chelsea für den 21-Jährigen tief in die Tasche greifen. 


In der laufenden Saison hat Henrichs keinen einfachen Stand. Unter Cheftrainer Heiko Herrlich pendelt der Youngster zwischen Auswechselbank und Anfangsformation. 27 Pflichtspiele bestritt der Defensivspieler und bereitete einen Treffer vor. 13 Mal durfte das Eigengewächs von Beginn an ran. Die Chancen auf Einsatzzeiten dürften sich im Sommer weiter verschlechtern, da mit ​Mitchell Weiser offenbar ein weiterer Rechtsverteidiger nach Leverkusen wechseln wird. Der 24-Jährige kann Hertha BSC dank einer Ausstiegsklausel für die festgeschriebene Ablösesumme von zwölf Millionen Euro verlassen. 

FC Augsburg v Hertha BSC - Bundesliga

Mitchell Weiser steht angeblich vor einem Wechsel nach Leverkusen


"Das ist natürlich nicht gerade schön zu hören. Wenn das stimmen sollte, dass man sich um einen anderen Spieler bemüht, ​macht man sich schon Gedanken", sagte Henrichs Mitte April gegenüber dem kicker. Laut Informationen der Bild-Zeitung steht der 21-Jährige einem Wechsel offen gegenüber. Dem Boulevardblatt zufolge zeigt der FC Chelsea Interesse am Außenverteidiger. Wie die Sun berichtet, sollen die 'Blues' dazu bereit sein, umgerechnet 35,2 Millionen Euro Ablöse für den dreifachen Nationalspieler zu bezahlen. 

In diesem Fall würde der Youngster als teuerster Abgang in die Vereinsgeschichte eingehen. Ein offizielles Angebot der Londoner soll es allerdings noch nicht gegeben haben. In Leverkusen ist Henrichs, dessen Marktwert auf zwölf Millionen Euro geschätzt wird, vertraglich noch bis 2022 gebunden. Im Falle einer Weiser-Verpflichtung ist es durchaus denkbar, dass der Defensivspieler die Freigabe erhält. Neben dem FC Chelsea sind angeblich auch Manchester City und Manchester United am Bayer-Eigengewächs interessiert.