Eintracht Frankfurt sondiert in diesen Wochen akribisch den Trainermarkt. Einer, der als Nachfolger von Niko Kovac genannt wurde, ist Markus Weinzierl. Der ehemalige Schalker Übungsleiter würde dem Adlerklub allerdings einiges kosten, sodass die Ablöse zum Knackpunkt werden könnte.


Niko Kovac scheidet zum Saisonende als Trainer von Eintracht Frankfurt aus. Der Berliner mit kroatischen Hintergrund hat sich vor wenigen Wochen für einen Wechsel zum FC Bayern entschieden. Noch ist unklar, wer die Nachfolge des Frankfurter Erfolgstrainer antreten wird. Markus Weinzierl wird es wohl nicht.


Nach Bild-Informationen beschäftigt sich Eintracht-Sportchef Fredi Bobic mit vier Kandidaten. Bei Weinzierl könnte die Ablöse, die im Sommer fällig wäre, einen möglichen Wechsel blockieren. Denn der Übungsleiter steht noch bis 2019 beim FC Schalke 04 unter Vertrag, mit dem er sich bisher nicht über eine Vertragsauflösung einigen konnte.

SC Freiburg v FC Schalke 04 - Bundesliga

Markus Weinzierl steht noch auf Schalke im Wort


Vor zwei Jahren überwiesen die Knappen stolze fünf Millionen Euro Ablöse für Weinzierl an den FC Augsburg. Als Weinzierl im vergangenen Herbst ein Angebot als Nationaltrainer Österreichs hatte, stellte sich Schalke quer. Weinzierl wolle ab Sommer „auf jeden Fall wieder arbeiten“, schreibt das Blatt.


Sollte sich Schalke nicht mit einem interessierten Klub einigen, wird es für die Königsblauen teuer. Denn bei einer Champions-League-Teilnahme der Knappen verdient Weinzierl vier Millionen Euro. Ebenfalls ein Thema in Frankfurt sollen Marco Rose (Red Bull Salzburg) und der vereinslose Slaven Bilic sein.