Auf der Pressekonferenz des FC Schalke 04 erklärte Manager Christian Heidel, dass der Verein über eine Urteilsberufung im Fall Nabil Bentaleb nachdenkt. Der algerische Nationalspieler wurde nach einer Tätlichkeit beim Gladbach-Spiel für zwei Partien gesperrt. Nun ist jedoch klar, dass man darauf verzichten wird.

​​Am Donnerstagnachmittag bestätigte der Deutsche Fußball-Bund die Rechtskraft der Zwei-Spiel-Sperre für Nabil Bentaleb. Der zentrale Mittelfeldspieler wird somit wie erwartet für die restliche Saison seinem Team nicht zur Verfügung stehen.


Heidel deutete schon während der Pressekonferenz an, wieso man das Urteil nicht anfechten sollte. Die mündliche Verhandlung würde nach sich ziehen, dass der Fall auf's Neue geöffnet wird. Dadurch "wäre auch eine höhere Strafe denkbar", so Heidel.


Trotz der Suspendierung von Max Meyer bleiben Trainer Domenico Tedesco allerdings weiterhin viele Optionen für das zentrale Mittelfeld übrig. "Wir haben mit Weston McKennie, Leon Goretzka, Benjamin Stambouli und Alessandro Schöpf mehrere Optionen, die die Sechs spielen können. Da wird es nicht langweilig. Bei uns können viele Spieler viele Positionen spielen", sagte der Deutsch-Italiener laut den Ruhr Nachrichten am Donnerstag auf der PK.