​Der Abstieg der zweiten Mannschaft des SV Werder Bremen hat Auswirkungen auf die nahe Zukunft vieler Talente. Wegen der nun schlechteren Spielpraxis-Möglichkeiten wird sich der Bundesligist von einigen vielversprechenden Akteuren der U23 verabschieden müssen. 

​​Im Vordergrund stehen dabei Niklas Schmidt und Ousman Manneh, die in der bisherigen Saison in der dritten Liga regelmäßig zum Einsatz kommen durften. Der Verbleib beider Spieler ist laut Mein Werder in der nächsten Spielzeit ausgeschlossen. 


Werder-Sportchef Frank Baumann erklärte gegenüber dem vereinsnahen Portal, dass man sowohl über ein Leihgeschäft als auch einen Verkauf nachdenkt. Demnach befindet sich der Verein mit den Beratern von Schmidt und Manneh in Gesprächen, um den nächsten Schritt zu diskutieren. "Für Niklas und Ousman macht die Regionalliga keinen Sinn", so Baumann.


Schmidt kam in der bisherigen Saison 28 Mal für die Reservisten zum Einsatz, dabei gelangen ihm sechs Torbeteiligungen. Der 20-jährige Spielmacher fiel oftmals durch seine Technik auf und durfte in der letzten Spielzeit für die Profis debütieren. Aussichten auf einen Durchbruch im Team von Cheftrainer Florian Kohfeldt hat er aber nicht.


Dasselbe gilt für den 21-jährigen Manneh, für den eigentlich schon in den vergangenen zwei Transferperioden intensiv nach einem Abnehmer für ein Leihgeschäft gesucht wurde. Letztlich musste sich aber der gambische Stürmer mit einer weiteren Saison bei der zweiten Mannschaft begnügen, in der er neun Torbeteiligungen in 17 Partien sammelte.