​Derzeit deutet alles darauf hin, dass Tobias Werner nie wieder für den ​VfB Stuttgart auflaufen wird. Der Mittelfeldspieler ist aktuell an den 1. FC Nürnberg ausgeliehen und beide Vereine stehen kurz vor einer Einigung, dass er nach dieser Saison nicht wieder an den Neckar zurückkehren muss. 


Der 32-Jährige war vor rund zwei Jahren zu den Schwaben gewechselt und eigentlich als wichtige Figur für den Wiederaufstieg eingeplant gewesen. Auch aufgrund von zahlreichen Verletzungen konnte sich der Mittelfeldakteur beim VfB jedoch nie so recht durchsetzen und kam insgesamt auf lediglich sieben Pflichtspieleinsätze. Im Sommer letzten Jahres entschloss man sich daher, den Linksaußen an den Zweitligisten 1. FC Nürnberg auszuleihen.

Bei den Franken konnte der schnelle Außenbahnspieler wieder an sein altes Leistungsvermögen herankommen und wurde bislang ganze 24 Mal eingesetzt. Dabei war er einer der Garanten für den jetzt ​schon fast perfekten Aufstieg des Traditionsvereins und soll auch in der kommenden Saison seine Erfahrung gewinnbringend einbringen.


Gegenüber der BILD hatte sich der Routinier bereits vor einiger Zeit zu seinem Leihverein bekannt und erklärt, dass er gerne in Nürnberg bleiben würde. Der Vertrag des Deutschen beim VfB Stuttgart läuft zwar noch bis 2019, dennoch soll auch Sportvorstand Michael Reschke bereits erklärt haben, dass man gesprächsbereit ist. "Wir werden Tobi sicherlich keine Steine in den Weg legen", so der 60-Jährige. 


Nach Informationen der BILD sind die Stuttgarter bereits in der Vergangenheit dem Zweitligisten entgegengekommen. So mussten die Franken nur rund 100.000 Euro des geschätzten Jahresgehalts von 800.000 Euro zahlen. Nun soll der VfB bereit sein, Werner seinen Vertrag für nicht mehr als die Hälfte abzukaufen, die andere Hälfte würde ihm dann der kommende Erstligist zahlen. 

Zwar wollte Nürnberg-Manager Andreas Bornemann diesen Deal nicht bestätigen, dennoch unterstrich auch er, dass man gerne mit dem Routinier weiter arbeiten will. "Unsere Rechnung mit Tobi ist sportlich mehr als aufgegangen. Deshalb liegt auch auf der Hand, dass wir uns mit ihm weiter beschäftigen", so der 46-Jährige.