​Obwohl Luca Waldschmidt am Wochenende gegen den VfL Wolfsburg zum Matchwinner avancierte, verlief die bisherige Saison für den Stürmer enttäuschend. Im Winter stand gar ein Wechsel zum SC Freiburg im Raum. Nun sprach der Angreifer erstmals über den geplatzten Deal.


"Es lief nicht wirklich für mich, ich habe so gut wie gar nicht mehr gespielt – dann kam die Anfrage, da ist es normal, dass man sich mit einem Wechsel beschäftigt", erklärte der 21-Jährige gegenüber der BILD-Zeitung. "Am Ende bin ich geblieben – und mir war klar, dass ich für den HSV weiter 100 Prozent geben werde. Es hat sich für mich gelohnt."



Am Wochenende erzielte der Mittelstürmer seinen ersten Saisontreffer. Zuvor blieb er in 18 Erstliga-Auftritten ohne Tor. Generell leidet der gebürtige Siegener in der Bundesliga unter Ladehemmungen. In 48 Spielen für Eintracht Frankfurt und den HSV erzielte er gerade einmal drei Treffer. Zu wenig für einen Offensivspieler.


Dennoch glaubt Waldschmidt, dass er unter dem neuen Trainer Christian Titz eine Zukunft hat und lobt die Arbeit des Coaches: "Ich glaube schon, dass wir unter Christian Titz den gepflegtesten Fußball spielen – zumindest seitdem ich hier bin." 


Am Wochenende trifft der Liga-Dino auf Waldschmidts Ex-Klub Eintracht Frankfurt. Ein brisantes Duell, kämpfen die Hessen doch um den Einzug ins internationale Geschäft. Für de HSV zählt aber ebenfalls nur ein Sieg. Sorgt ausgerechnet der ehemalige Adler für den Siegtreffer? "Natürlich ist es etwas Besonderes. Ich hatte in Frankfurt eine tolle Zeit. Ich habe dort die Chance bekommen, Profi-Fußball zu spielen und meine ersten Schritte in der Bundesliga zu machen. Dafür bin ich dem Klub bis heute dankbar. Ich freue mich zurückzukehren, meine Familie und viele Freunde zu sehen. Jetzt aber zählt nur der HSV. Wir fahren dahin, wollen unser Spiel durchbringen und dort gewinnen. Es ist unser Halbfinale."