​Vor knapp drei Wochen zog sich Arturo Vidal im Bayern-Training eine schwere Knieverletzung zu, in dessen Folge er sich einer Operation unterziehen musste. Wie nun herauskam, ist der Chilene nur haarscharf an einem vorzeitigen Karriere-Aus vorbeigeschrammt.


Vor gut drei Wochen endete die Saison von Arturo Vidal vorzeitig. Die Kämpfernatur verletzte sich während des Bayern-Trainings am Knie. Laut einem Bericht des Kicker war die Verletzung gar so drastisch, dass beinahe das Karriereende drohte. Bei der Operation wurde dem 30-Jährigen ein freier Gelenkkörper entfernt und zusätzlich die Meniskusaufhängung im Knie neu fixiert. Ohne den Eingriff hätte Vidal künftig wohl kaum mehr professionell Fußball spielen können.



Die ursprünglich geschätzte Ausfallzeit von sechs Wochen wurde nun nach hinten korrigiert. Der Südamerikaner wird die komplette Sommerpause regenerieren müssen und kann wohl erst in die laufende Vorbereitung zur neuen Saison einsteigen. Ein Vereinswechsel, der zuletzt angeblich forciert wurde, kommt nun wohl nicht mehr infrage. Interessenten wie der FC Chelsea werden wohl kaum Unsummen für einen Invaliden ausgeben. Stattdessen spekuliert die Münchener tz, dass Vidal seinen 2019 auslaufenden Vertrag nun verlängern soll. 


Beschert die Verletzung dem Chilenen nun einen Rentenvertrag in München? Wohl kaum. Die Bayern-Bosse lehnen langfristige Verlängerungen bei Ü30-Spielern prinzipiell ab. Selbst Vereins-Ikonen wie Franck Ribéry und Arjen Robben mussten zuletzt um einen neuen Vertrag kämpfen.