Das bis zum Saisonende angedachte Leihgeschäft von Ishak Belfodil lohnte sich erst in den vergangenen Wochen. Vonseiten des Vereins wurde trotz allem Interesse signalisiert, den Angreifer fest unter Vertrag nehmen zu wollen. Dem Vernehmen nach ist der Wille aufseiten der Spielerseite, die Zusammenarbeit zu verlängern, nicht so groß wie bisher deklariert.


Vor gut einer Woche teilte Werder Bremens Sportgeschäftsführer Frank Baumann mit, man habe sich mit Ishak Belfodil darauf geeinigt, ​die für den Sommer vereinbarte Kaufoption nicht zu aktivieren. Ziel dahinter war, dass die Grün-Weißen mit Standard Lüttich frei über die Ablöse für den Stürmer verhandeln können.

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Ishak Belfodil steht vor einer ungewissen Zukunft in Bremen



Laut kicker stehen die Zeichen inzwischen eindeutig auf Abschied. „Ich verstehe diese Darstellung nicht. Es war das Recht des Spielers, diese Klausel zu lösen, und er allein hat das entschieden“, kommentiert Mohamed Al Faiech, Berater Belfodils, Baumanns Aussagen gegenüber dem kicker. Sein Klient habe sich mitnichten bereits auf einen Wechsel nach Bremen festgelegt – im Gegenteil.


Al Faiech: „Es gibt auch andere Angebote für Ishak. Und es ist nicht abzusehen, was im Sommer passiert.“ Da die bevorstehende Verpflichtung von Leonardo Bittencourt Werder kolportierte sechs Millionen Euro Ablöse kostet, ist im Gegenzug nicht davon auszugehen, dass das Bremer Budget für ein Wettbieten um Belfodil ausreicht.