Der Drops scheint intern bereits gelutscht: Peter Stöger wird ab der neuen Saison nicht mehr Trainer von Borussia Dortmund sein. Der Österreicher, der den BVB nach dem gescheiterten Experiment unter Peter Bosz wieder stabilisierte, erhält keinen neuen Vertrag. Wer im Sommer an der Dortmunder Bande steht, soll ebenfalls geklärt sein.


Seit Wochen ist bekannt, dass Peter Stöger in der kommenden Saison nicht mehr Cheftrainer der Dortmunder Borussia sein wird. Heiß gehandelt wurde in den vergangenen Wochen vor allen Dingen Lucien Favre, der laut Sport Bild im Sommer das Traineramt an der Strobelallee übernimmt. Geschäftsführer Joachim Watzke und Sportdirektor Michael Zorc sollen sich für den Schweizer entschieden haben.


Der BVB muss die Frage jedoch schnell klären, denn mit dem FC Arsenal befindet sich ein hochkarätiger Nebenbuhler im Favre-Poker. Bei den Gunners tritt Arsène Wenger im Sommer nach 22 Jahren als Teammanager ab. Favre steht bei OGC Nizza noch bis 2019 unter Vertrag, kann aber aufgrund einer Ausstiegsklausel zwischen drei und fünf Millionen Euro vorzeitig seine Zelte abbrechen.

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BVB hat entschieden: Lucien Favre soll neuer Trainer werden


​Sondierungen zwischen dem BVB und Favre hat es dem Vernehmen nach ​bereits gegeben. Der Schweizer tendiere außerdem zu einem Engagement in Dortmund, heißt es weiter. Sollte wider Erwarten der Plan mit Favre nicht aufgehen, spinnen sich Watzke & Co. ein größeres Netz. Plan B des Bundesligisten sei Marco Rose.


Der Leipziger, der mit Red Bull Salzburg sensationell im Halbfinale der Europa League steht, soll bei Scheitern der Favre-Verhandlungen „zur ernsten Alternative“ werden. Ein erstes „Abklopfen“ habe es bereits gegeben. In der Mozartstadt steht der 41 Jahre alte Übungsleiter ebenfalls bis 2019 unter Vertrag – besitzt jedoch keine Ausstiegsklausel.