Ein Riss des Syndesmosebandes oberhalb des linken Sprunggelenks setzt Kingsley Coman bereits seit über zwei Monaten außer Gefecht. Der Flügelstürmer des FC Bayern peilt jedoch sein Comeback noch in dieser Saison an – im DFB-Pokalfinale will der Franzose wieder auf dem Grün stehen.


In den beiden Champions-League-Partien gegen Real Madrid wurde Kingsley Coman schmerzlich vermisst. Über die Außen hätte der Franzose noch mal für einen entscheidenden Impuls sorgen können. Doch das Treiben auf dem Platz musste er jeweils von der Tribüne aus verfolgen. Grund hierfür ist ein Syndesmosebandriss im linken Sprunggelenk, ​den er sich im Heimspiel gegen Hertha BSC (0:0) Ende Februar zuzog.

„Es geht mir immer besser“, wird Coman in der Mittwochsausgabe der Sport Bild zitiert. „Vielleicht kann ich am letzten Spieltag gegen Stuttgart noch auflaufen. Beim Pokalfnale kann ich sicher spielen.“ Am 19. Mai findet das DFB-Pokalendspiel im Berliner Olympiastadion statt, die Bayern treffen auf Eintracht Frankfurt mit dem zukünftigen Münchner Trainer, Niko Kovac.


Nebst des Mitwirkens am Pokalfinale plant Coman die WM-Teilnahme mit Frankreich. Zuletzt gab es Gerüchte, dass eine Teilnahme in Russland auf der Kippe stehe. „Die Weltmeisterschaft wird für mich kein Problem sein, bis dahin bin ich fit“, gibt Coman Entwarnung. Der ambitionierte Linksfuß spielte bis zur Verletzung seine beste Saison im Bayern-Dress und kommt bisher auf 32 Pflichtspiele mit sieben Toren und acht Vorlagen.