​Der 1. FC Köln steht als erster Absteiger der aktuellen Bundesliga-Saison vorzeitig fest. Mit dem Verbleib der Leistungsträger Timo Horn und Jonas Hector konnten die Kölner bereits ein Signal setzen und stehen trotz des Abstieges in aussichtsreichen Verhandlungen mit neuen Spielern, wie Sportdirektor Armin Veh bestätigte.


Der Abstieg tut weh, das werden die Kölner Fans genauso empfinden, wie die Spieler, die den Gang in die Zweitklassigkeit mitmachen werden. Das bestätigte auch Armin Veh, der auf der offiziellen Website des Vereins zitiert wurde, gleichzeitig aber auch verkündete, dass der Wiederaufstieg das ausgegebene Ziel sei. 


"Wenn man normalerweise in der Bundesliga zu Hause ist, dann tut es schon weh. Der Abstieg war nicht notwendig. Für einen Klub wie den FC ist die erste Liga der richtige Platz", so der 57-Jährige. "Es ist nicht schön, aber es ist nicht so, dass es uns unvorbereitet trifft. Egal wer mit runtergeht, es kann nur ein Ziel für uns geben: Wir wollen wieder hoch. Das wichtigste für die Zukunft ist, dass wir eine Mannschaft auf die Beine bringen, die unser neues Trainerteam befähigt, aufzusteigen", so die Marschroute des Sportdirektors.

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"Wollen neue Leute holen" - trotz des Abstieges in die 2. Bundesliga ist der 1. FC Köln auf dem Markt handlungsfähig


Die finanziellen Gegebenheiten für Neuverpflichtungen, sowie die Attraktivität des Vereines sind auch in der zweiten Bundesliga existent, wie Veh weiterhin durchblicken ließ. "Wir sind gesund. Wir werden sicher nicht alles auf eine Karte setzen und den Verein dann in eine Lage bringen, in der er im Jahr darauf Probleme hat. Wir wollen aber auch noch neue Leute holen. Sie werden schon Geld kosten. Es ist gut, dass so etwas möglich ist. Deswegen stellen wir uns auch hin und sagen: wir wollen unbedingt aufsteigen. Wir sind mit zumindest drei Spielern relativ weit. Es werden sicher noch weitere folgen. Aber ich weiß bei vielen aus dem aktuellen Kader auch noch nicht, wie sie planen", beschreibt er die Ausgangssituation. 

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Zukunft ungewiss: Veh kann einen Abschied von Leonardo Bittencourt nicht ausschließen


Neben diesen drei Akteuren werden Horn und Hector dem Verein erhalten bleiben, wie die Entwicklungen der vergangenen Wochen ergaben. Ein weiterer Köln-Profi, Leonardo Bittencourt, könnte indes schwer zu halten sein. "Ich habe gesagt, dass wir nicht alle halten werden können. Ich mache keinen Hehl daraus, dass Leo ein Spieler ist, denn wir gerne halten würden. Aber es kann durchaus sein, dass Leo uns verlässt, und dann kann man ihm auch nicht böse sein. Er ist ein guter Junge", so die Worte des gebürtigen Augsburgers.