Wird Kingsley Coman in dieser Spielzeit noch mal zum Einsatz kommen? ​Seit seinem Ende Februar erlittenen Syndesmosebandriss musste der französische Nationalspieler pausieren. Einen erfreulichen Fortschritt gab es am Dienstagmittag.

Im Trainingsgelände der Säbener Straße trainierte Comen ​​erstmals wieder auf dem Platz. Der Flügelflitzer nutzte den durch die Champions-League-Reise seiner Kameraden freigewordenen Raum für eine individuelle Laufeinheit.


​​Es besteht zum jetzigen Stand die Hoffnung, dass Coman beim DFB-Pokal-Finale gegen Eintracht Frankfurt am 18. Mai mitwirken kann. Dafür bleiben ihm zweieinhalb Wochen, um ins Teamtraining zurückzukehren. Zumindest sieht es also für ihn sehr gut aus, was eine Teilnahme an der Weltmeisterschaft in Russland betrifft.


Jogi Löw plant weiterhin mit Jerome Boateng und Manuel Neuer


Dies könnte auch bei Jerome Boateng und Manuel Neuer der Fall sein, die laut DFB-Teammanager Oliver Bierhoff eine feste Rolle in den WM-Planungen von Trainer Joachim Löw spielen. "Momentan drücken wir alle die Daumen, dass Jeromes Verletzung irgendwie doch noch gut verheilt und auch bei Manu alles weiter wie geplant läuft", sagte der ehemalige Stürmer im Geburtstags-Interview mit dfb.de.


Bei Manuel Neuer, der eigentlich schon nach seinem erneuten Mittelfußbruch das Teamtraining aufgenommen hat, bestehen berechtigte Hoffnungen auf eine Rückkehr in dieser Spielzeit. Dadurch kann man auch von einer WM-Teilnahme ausgehen. Laut Karl-Heinz Rummenigge existiert hierfür schon ein "Geheimplan zwischen Jupp und Manuel".


Bei Boateng ist derweil eine Rückkehr in dieser Saison ausgeschlossen, zudem bangt der Innenverteidiger um die Reise nach Russland. Teamarzt Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt ist jedenfalls guter Dinge, dass es bis Mitte Juni reichen wird. Und Boateng? Der gibt sich wie erwartet kämpferisch: "Jetzt heißt es kämpfen, um in Russland dabei zu sein. Dafür werde ich alles geben."