Bis zum Ende der Saison ist das Leihgeschäft von Carlos Salcedo ausgelegt. Der Mexikaner signalisiert offen Interesse daran, auch in den kommenden Jahren für Eintracht Frankfurt auflaufen zu wollen. Die Adler sicherten sich im vorigen Sommer eine Kaufoption.


Bei Eintracht Frankfurt zählt Carlos Salcedo ohne Frage zu den großen Pechvögeln. Im März zog sich der Mexikaner ​erneut eine schwere Schulterverletzung zu und pausiert daraufhin schon seit einigen Wochen. Von 20 möglichen Spielen stand der Innenverteidiger 15-mal in der Startelf der Adler – und wusste durchaus zu überzeugen.


Bei den SGE-Verantwortlichen reift im Zuge dessen der Gedanke, Salcedo fest unter Vertrag zu nehmen. Bis Saisonende ist der 24 Jahre alte Abwehrspieler von Deportivo Guadalajara ausgeliehen, die Kaufoption liegt bei rund 2,5 Millionen Euro. Auch Salcedo lanciert, er wolle gerne in den kommenden Jahren in Frankfurt spielen.

Mexico v Iceland

Carlos Salcedo sieht seine Zukunft in Frankfurt


„Ich hoffe, dass ich lange hier bleiben darf“, erklärte Salcedo in der Sendung heimspiel! beim hr-fernsehen. Die kommende Woche werde sein Agent nach Frankfurt kommen, um mit Sportvorstand Fredi Bobic & Co. Zukunftspläne zu schmieden. „Ich fühle mich sehr wohl hier“, ergänzte Salcedo, der Dissonanzen mit Trainer Niko Kovac, der ab 1. Juli 2018 den FC Bayern trainieren wird, dementiert.


Seitdem das Ausscheiden des Übungsleiters bekannt geworden ist, brach die Eintracht völlig ein und droht sogar, das internationale Geschäft zu verspielen. Ein Zerwürfnis mit Kovac gibt es aber laut Salcedo nicht, der sagte: „Das Verhalten und die Einstellung ist dieselbe. Es gibt keinen Bruch.“ 


Am Samstag (15.30 Uhr) trifft die Eintracht auf den Vorletzten Hamburger SV. Man habe dann die große Möglichkeit, wieder etwas gutzumachen, so Salcedo. Eine Rückkehr ins Mannschaftstraining steht nach seiner Schulter-Operation kurz bevor, sodass er sich sogar Hoffnung auf ein Comeback bei dieser Partie macht: "Vielleicht kann ich am Wochenende bereits wieder auflaufen." Ein Einsatz würde auf jeden Fall einen Verbleib deutlich wahrscheinlicher machen.