Beim VfL Wolfsburg geht es auch in dieser Saison drunter und drüber. Am vergangenen Spieltag rutschten die Wölfe auf den Relegationsplatz ab. Das Durcheinander ist bei Weitem aber nicht so schlimm, wie es den Anschein macht - so zumindest die Meinung des Aufsichtsratschefs Frank Witter.


Chaos pur beim VfL Wolfsburg: Nach der 1:3-Heimniederlage gegen den Tabellenvorletzten Hamburger SV rutschten die Niedersachsen auf den Relegationsplatz ab. Dem VfL droht, wie schon im Vorjahr, erneut die Relegation. Laut Aussage von Aufsichtsratschefs Frank Witter ist die Lage an den Allerwiesen weitaus weniger dramatisch.

"Ein Scherbenhaufen ist der Verein ganz sicherlich nicht", sagte Witter gegenüber dem NDR. "Wir haben sicherlich nicht die Saison, die wir wollte, das ist schwierig. Das ist das zweite Jahr, dass wir unten drin sind. Wir hatten uns das anders vorgestellt, aber man darf den Blick auf nicht verkennen." Es gebe viele Faktoren und man müsse „sicherlich“ ein paar Rückschlüsse aus der aktuellen Situation ziehen.


Den ersten Schritt unternahmen die Wolfsburger in der vergangenen Woche. Sportdirektor Olaf Rebbe wurde mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben freigestellt. "Wir brauchen einen neuen Sportdirektor, wird werden das weiterhin sachlich und seriös machen und werden dann hoffentlich bald Vollzug melden können", so Witter, der anfügte: "Aber im Moment haben wir keinen." Horst Heldt steht nicht für einen Wechsel zur Verfügung, ​gehandelt wird unter anderem noch der ehemalige Köln-Manager Jörg Schmadtke.