In den Verhandlungen mit Niko Kovac nahm ein Protagonist in den vergangenen Wochen eine wichtige Rolle ein: Bruno Kovacevic, der Fahrer von Uli Hoeneß, dem Vereinspräsidenten des FC Bayern. Der kroatische Autler sorgt nun erneut für Gesprächsstoff.


​Ab 1. Juli 2018 ist Niko Kovac offiziell neuer Cheftrainer des FC Bayern. Am vergangenen Spieltag gastierte er mit seinem Noch-Arbeitgeber Eintracht Frankfurt in der Münchner Arena – und musste eine 1:4-Niederlage in Kauf nehmen. Brisanz birgt eine Aktion Kovacs nach der Partie, die auf die Stimmung im hessischen Fanlager wohl kaum beruhigend einwirken wird.

FC Bayern Muenchen v Eintracht Frankfurt - Bundesliga

Ab kommender Saison Bayern-Trainer: Niko Kovac



Kovac setzte sich laut einem Bericht der Bild in eine Limousine - am Steuer: Bruno Kovacevic, der Chauffeur des Münchner Vereinspräsidenten Uli Hoeneß. Der kroatische Fahrer fuhr seinen Landsmann nach Salzburg zu Frau und Kind. „Das ist sicherlich unglücklich von uns gelaufen. Aber es ist eine reine Privatsache, Niko wollte nach langer Zeit wieder mal zu seiner Familie“, bezieht Eintracht-Sportdirektor Bruno Hübner Stellung.


Kovacevic, der bei den Bayern zudem als Fuhrparkleiter arbeitet, erlangte in den vergangenen Wochen Berühmtheit. Im Zuge der Verhandlungen mit Kovac soll der Fahrer eine ganz besondere Rolle eingenommen haben. Vor Kurzem behauptete Hoeneß: „Wie es der Zufall will, hatte mein Fahrer Bruno Kovacevic seinen 60. Geburtstag. Er ist Kroate, die zwei Frankfurter sind Kroaten, und an dem Abend waren die beiden auch eingeladen, ebenso Karl-Heinz mit seiner Frau und ich mit meiner Frau.“