​Mainz, Freiburg, Wolfsburg, Hamburg: sie alle müssen zittern und im Abstiegskampf bestehen, um auch in der nächsten Saison erstklassigen Fußball spielen und anbieten zu dürfen. Der FC Augsburg hat die Erstklassigkeit mit einer soliden Saison bereits vorzeitig gesichert. Verantwortlich hierfür war auch und vor allem Michael Gregoritsch, der mit seinem Treffer gegen Hertha BSC einen Rekord einstellte. 


Für die Truppe von Manuel Baum reichte es in Berlin nur zu einem 2:2. Dennoch steht man nach 32 Spieltagen in der Liga auf dem 11. Tabellenrang, hat 41 Punkte auf dem Konto und durch die enge tabellarische Konstellation auch noch Verbesserungspotenzial. Ein Protagonist einer zufriedenstellenden Augsburger Saison ist Michael Gregoritsch. Wieder einmal blüht ein Spieler, der beim Hamburger SV nicht immer voll überzeugen konnte, bei anderem anderen Verein auf.

Hertha BSC v FC Augsburg - Bundesliga

In dieser Saison bereits 13-mal für den FCA als Torschütze erfolgreich: Michael Gregoritsch. 


Zur Saison 2017/18 war der Grazer von der Hansestadt nach Augsburg gewechselt und konnte den getätigten Transfer in seiner ersten Saison gleich mit vielen Toren rechtfertigen. Der siebenfache Nationalspieler Österreichs traf im Dress des FCA nämlich so häufig, wie noch für keinen seiner ehemaligen Vereine. Nachdem er seine Heimat 2012 verließ und nach Deutschland kam, lief der 24-Jährige für Hoffenheim, St. Pauli, Bochum und schließlich eben für den HSV und den FCA auf.


13 Tore und vier Vorlagen stehen in der aktuellen Spielzeit für ihn zu Buche, was nicht nur einen persönlichen Rekord für Gregoritsch darstellt, sondern auch für den FC Augsburg: noch nie traf ein Spieler in einer Saison für den Klub in der ersten Bundesliga häufiger. Dabei wird er gegen den FC Schalke 04 und den SC Freiburg die Chance haben, diese Bilanz noch aufzubessern. André Hahn hatte in der Saison 2013/14 12-mal für den Klub genetzt, Sascha Mölders und Raúl Bobadilla schafften jeweils zehn Treffer in der obersten Spielklasse.