Der sechste Abstieg des 1. FC Köln ist besiegelt, immerhin kann man am Geißbockheim nun mit Gewissheit die Planungen für die kommende Zweitligasaison angehen. Weniger gewiss ist dabei ein Verbleib von Yuya Osako, der den Verein wohl verlassen wird.


Für die einen war es ein hochemotionaler Moment, trotz Abstieg so von den Fans gefeiert worden zu sein, andere hingegen wollten einfach nur weg. Während Nationalspieler Jonas Hector, FC-Eigengewächs Timo Horn und andere mit Tränen in den Augen vor der Kölner Fankurve standen, verdrückten sich Osako und Claudio Pizarro so schnell es ging in die Kabine.


Während beim Peruaner nach dem Abstieg ein Abgang als sicher gilt, scheint sich auch bei Osako ein Wechsel anzubahnen. Indirekt bestätigte der 26-malige Nationalspieler Japans dies mit den Worten: „Ich werde erst mit Armin Veh sprechen. Dann sehen wir weiter.“ Dennoch schränkte er gegenüber dem Geissblog ein: „Ich habe auch andere Optionen.“ Ein Bekenntnis für den Effzeh hört sich wahrlich anders an.


Wie weitere Quellen berichten, sollen demnach Hannover 96 und Werder Bremen Interesse an einer Verpflichtung haben. Möglich mache dies eine Ausstiegsklausel im Vertrag des 27-Jährigen, der in dieser Saison 31 Pflichtspiele für die Domstädter absolviert hat. Dabei gelangen ihm sechs Treffer und drei Vorlagen.