Personeller Dämpfer für die TSG Hoffenheim. Das Spiel gegen Hannover 96 am Freitagabend konnte zwar mit 3:1 gewonnen werden; bis zum heutigen Nachmittag rangiert das Team von Julian Nagelsmann auf dem vierten Tabellenplatz und wäre für die Champions League spielberechtigt. Für die restlichen zwei Partien muss man nun allerdings sowohl auf Serge Gnabry, als auch auf Kerem Demirbay verzichten, wie der Kicker berichtet.


Julian Nagelsmann muss sich im Kampf um die internationalen Plätze etwas Neues überlegen, um die gute Serie der TSG auch in den letzten beiden Partien der Saison fortzusetzen, zumindest bezogen auf das Personal. Mit Kerem Demirbay und Serge Gnabry haben sich nämlich zwei wichtige Leistungsträger verletzt. Gerade der Ausfall von Gnabry schmerzt, hatte sich die Leihgabe des FC Bayern München in den vergangenen Wochen doch besonders gut in das Spiel der Sinsheimer eingefügt.

Borussia Dortmund v TSG 1899 Hoffenheim - Bundesliga

Nach Verletzung ausgewechselt: bei Demirbay schmerzt wieder das Sprunggelenk



Demirbay stand nach längerer Verletzungspause wieder einmal in der Startelf. Dessen Comeback hielt aber nur knapp 70 Minuten lang: wieder machte dem Mittelfeldspieler sein rechtes Sprunggelenk zu schaffen. Bereits im Februar hatte er sich das Außenband und das Syndesmoseband des Sprunggelenks gerissen. "Ich habe keinen Röntgenblick, aber es sieht 

nicht gut aus", merkte Nagelsmann diesbezüglich kritisch an, während der Spieler selbst meinte: "So schlimm wie beim letzten Mal ist es nicht." Immerhin konnte der 24-Jährige das Stadion ohne Krücken verlassen.


Gnabry hatte sich ausgerechnet bei der Torvorlage, die das 1:0 von Kramaric einleitete, verletzt, griff sich an den Oberschenkel und musste ausgewechselt werden. Eine Muskelverletzung wird aller Voraussicht nach dafür sorgen, dass der künftige Bayern-Star sein letztes Spiel im Dress der TSG bestritten hat. "Es sieht schlecht aus", so der kurze Kommentar des Trainers zum Zustand des 22-Jährigen. Mit zehn Toren und acht Torvorlagen trug Gnabry zum Erfolg der vergangenen Wochen bei. Nun muss Nagelsmann andere Wege finden.