Den Aufstieg fest im Blick, nehmen die Planungen bei Fortuna Düsseldorf für die Bundesliga langsam Formen an. Im Fokus stehen dabei vor allem die Leihspieler, die aktuell in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt unterwegs sind.


Mit einem Sieg am Samstag bei der SG Dynamo Dresden wäre die Rückkehr in die Belle Etage des deutschen Fußballs perfekt. Aber selbst bei einer Niederlage könnte die Fortuna am Sonntag aufgestiegen sein, wenn der Drittplatzierte aus Kiel sein Spiel in Ingolstadt nicht gewinnt. Die Laune könnte daher am Rhein nicht besser sein. Im nächsten Jahr heißen die Gegner endlich mal wieder FC Bayern, Borussia Dortmund und Mönchengladbach.


Daher werden die Planungen für die kommende Saison immer konkreter. Im Fokus stehen dabei vor allem die geliehenen Akteure Florian Neuhaus (Borussia Mönchengladbach), Takashi Usami (FC Augsburg), Genki Haraguchi (Hertha BSC) und Jean Zimmer (VfB Stuttgart). Ginge es nach den Verantwortlichen, würde man gerne alle vier in Düsseldorf halten.


Der Vorstandsvorsitzende Robert Schäfer erklärte in der Rheinischen Post: „Bei allen gibt es eine Chance. Auch bei Florian Neuhaus werden wir es weiter probieren, die Leihe von Borussia Mönchengladbach um ein Jahr zu verlängern.“ Dabei spiele vor allem die starke Konkurrenz in Gladbach auf Neuhaus‘ Position eine Rolle. „Florian braucht Spielpraxis, und die kann er bei uns eher bekommen als bei der starken Konkurrenz in Gladbach.“


Auch bei den übrigen Kandidaten zeigt man sich vorsichtig optimistisch: „Wir werden mit allen sprechen, auch mit Hertha BSC. Bei einem Essen mit japanischen Sponsoren haben wir wieder festgestellt, wie wohl Genki und Taka sich bei uns fühlen. Wir möchten sie halten, gern auch fest verpflichten, aber wir werden dafür unser Gehaltsgefüge nicht sprengen.“ Wie die Zeitung berichtet, soll der Team-Etat beim Aufstieg von elf auf 30 Millionen Euro steigen.