​Am 15. Mai verkündet Bundestrainer Jogi Löw den ​vorläufigen Kader für die Weltmeisterschaft in Russland. Einer der sich große Hoffnungen macht, ist Lars Stindl. Der Offensivspieler von Borussia Mönchengladbach blickte in einem Interview auf eine turbulente Saison mit den 'Fohlen' zurück, zeigte sich dennoch sehr selbstbewusst.


Bislang lief der 29-Jährige elf Mal im Trikot der deutschen Nationalmannschaft auf und konnte vier Treffer erzielen. Sein mit Abstand wichtigstes Tor erzielte der Angreifer beim Confed-Cup 2017, als ihm im Finale der 1:0-Siegtreffer gelang. Seitdem wurde der Gladbacher von Löw stets nominiert und macht sich daher große Hoffnungen, in Russland dabei sein zu dürfen.

"Es war für mich eine große Honorierung meiner Leistungen, auch nach dem Confed Cup dabei sein zu dürfen. Ich versuche, immer positiv aufzufallen. Der Bundestrainer hat eine große Auswahl an Spielern und natürlich hoffe auch ich darauf, bei der WM dabei zu sein", so der Deutsche in einem Interview mit t-online


Dabei betonte der Stürmer, wie wichtig der Bundestrainer für seine persönliche Entwicklung gewesen ist: "Er hat mir die Möglichkeit gegeben, mit der Nationalmannschaft einen Titel zu gewinnen. Er wählt immer einen guten Mix aus den Persönlichkeiten, die zur Nationalmannschaft dazukommen und findet ein perfektes Spielsystem für diese Typen. Er arbeitet schon seit längerer Zeit beim DFB sehr erfolgreich und das gibt einem als Spieler ein gutes Gefühl, wenn du dabei bist."

Im Verein lief es für Stindl in dieser Saison ​bislang nur mäßig. Mit viel Vorschusslorbeeren in die Saison gestartet, liegen die Borussen derzeit auf dem achten Platz, können jedoch noch die Europa-League-Qualifikation packen. Positiv hingegen war es, dass der Kapitän bislang ohne Verletzungen durch die Spielzeit gekommen ist und mit 30 Spielen in der Liga mächtig Spielpraxis sammeln konnte.


Der Vertrag des Führungsspielers läuft noch bis 2021 und er kann sich gut vorstellen, dem Verein noch sehr lange treu zu bleiben und womöglich bis zu seinem Karriereende am Niederrhein zu bleiben. "Ich habe mich nicht umsonst letztes Jahr dazu entschieden, noch einmal ein Jahr an meinem Vertrag dranzuhängen. Meine Familie und ich fühlen uns hier brutal wohl bei der Borussia, auch wenn es für den Klub eine schwierige Phase war", so Stindl. Aktuell sei der Drang mit den Fohlen noch viel zu erreichen, "sehr groß", schließlich wolle er mithelfen, den Verein wieder dahin zu bringen, "wo wir vor zwei Jahren waren".