Ab der kommenden Saison geht Serge Gnabry für den FC Bayern auf Torejagd. Am Mittwoch schaute er sich das Champions-League-Spiel gegen Real Madrid (1:2) im Stadion an. Sein Ausflug in die bayrische Landeshauptstadt war jedoch nicht mit Julian Nagelsmann abgesprochen.


Bei der TSG Hoffenheim soll die Konzentration in den letzten Spielen hochgehalten werden. Schließlich bietet sich den Kraichgauern nach einem sensationellen Zwischenspurt die Chance, sich für die Champions League zu qualifizieren. Die schaute sich am Mittwochabend schon mal Serge Gnabry an, der bei seinem künftigen Arbeitgeber, ​dem FC Bayern, das Spiel gegen Real Madrid verfolgte.

Eintracht Frankfurt v TSG 1899 Hoffenheim - Bundesliga

Bald im Bayern-Dress: Serge Gnabry


Sein abendlicher Ausflug nach München war jedoch nicht mit den Hoffenheimer Verantwortlichen abgesprochen. „Ich finde es grundsätzlich gut, wenn sich meine Spieler für Fußball interessieren. Ich frage ihn mal, ob er müde heute ist. Aber ich glaube nicht“, gab 1899-Trainer Julian Nagelsmann auf die Frage eines Reporters, ob sich Gnabry nicht unprofessionell verhalte, zu Protokoll.


Gnabrys Trip nach München fand ohne Absprache Nagelsmanns statt, der sagte: „Es wäre noch schöner, wenn jeder Spieler seine Freizeit mit mir abspricht.“ Übertreiben will der Übungsleiter aber nicht. „Wenn ich nach München fahre, brauche ich ungefähr zweieinhalb Stunden. Also sitzt er zweieinhalb Stunden. Dann läuft er ein bisschen im VIP-Bereich rum und schaut sich das Spiel an. Ich glaube nicht, dass das jetzt so extrem anstrengend ist.“