Bayer Leverkusen erinnert sich nur ungern an den nervenaufreibenden Poker um Lucas Alario im vergangenen Sommer zurück. Gleiches Schicksal droht der Werkself nun auch im Werben um das Brasilien-Talent Paulinho.


Vasco da Gama v Sao Paulo - Brasileirao Series A 2017

Eine wichtige Rolle spielt laut Bild Paulinhos Berater Leite. Der Agent könnte im Poker um seinen Klienten gleich dreifach verdienen. Nebst einer Beraterprovision gesellt sich eine angebliche Beteiligung am Spieler selbst, die sich auf 15 Prozent belaufen soll. Zudem ist die Rede von einer Spezialklausel in einem Kredit für Paulinhos derzeitigem Verein Vasco da Gama.


Gut 2,3 Millionen Euro schuldet der Verein Berater Leite. Diese Summe würde bei einem Transfer seines Klienten automatisch bei Leite landen. Besagte Klausel könnte jedoch gegen geltendes FIFA-Recht verstoßen, sodass der Transfer unter besonderer Beobachtung steht. ​In ​brasilianischen Medien gilt der Wechsel ins Rheinland bereits als fix.


ESPN berichtet von einer Ablöse in Höhe von 25 Millionen Euro. Aus Leverkusen gibt es laut Bild bisher keine Bestätigung. Vom Verein heißt es, es gebe in diesem Sommer keinen neuen Rekordtransfer. Die bisher höchste Summe zahlte Bayer 04 für Lucas Alario, der im vergangenen Sommer für rund 24 Millionen wechselte – jedoch nicht ohne Nebengeräusche: Auch hier gab es wochenlange Verhandlungen. Selbiges Schicksal blüht Leverkusen nun auch im Poker um Paulinho.