Nicht nur die Verletzung Jérôme Boateng schockierte die Fußballwelt. Der Nationalverteidiger wird nicht nur von zahlreichen Klubs umworben, sondern stellte sich in einem Interview offen die Zukunftsfrage. Zum jetzigen Zeitpunkt wird das Wechselthema aber wohl nicht so heiß gegessen, wie es gekocht wird.


Die Verletzung Jérôme Boateng schmerzt noch zwei Tage nach dem Halfinal-Hinspiel gegen Real Madrid (1:2) . Dem Vernehmen nach zog sich der deutsche Nationalverteidiger gegen die Königlichen einen Muskelbündelriss zu und fällt voraussichtlich sechs bis acht Wochen aus. Dem FC Bayern steht Boateng im Saisonfinale ​somit nicht mehr zur Verfügung.

FBL-EUR-C1-BAYERN MUNICH-REAL MADRID

Musste gegen Real raus: Jérôme Boateng


Für zusätzliche Brisanz sorgen Boatengs Aussagen gegenüber dem Sportmagazin Socrates: „Ich habe beim FC Bayern alles erlebt. Und so komme ich langsam an den Punkt, an dem ich gewisse Fragen für mich beantworten muss: Was sind meine noch nicht erreichten Ziele? Möchte ich mich immer wieder beim gleichen Klub mit den gleichen Voraussetzungen beweisen?“ Der 29-Jährige könnte mit seiner Botschaft einen Wechsel ankündigen.


Interesse an einer Verpflichtung des Bayern-Verteidigers wird schon seit längerem Manchester City nachgesagt. Der englische Meister wird von Boatengs Ex-Trainer Pep Guardiola betreut. Vor der WM in Russland wird sich im Zuge eines möglichen Wechsels aber nicht viel bewegen. Laut Bild ist ein Wechsel derzeit „kein akutes Thema“. Bei einer starken WM könnte Europas Elite aber einen erneuten Vorstoß wagen.