Die UEFA hat Ermittlungen gegen den FC Bayern eingeleitet. Nach der 1:2-Niederlage gegen Real Madrid waren Flitzer auf den Rasen der Allianz-Arena gestürmt. In der Südkurve bei den Bayern-Fans soll zudem ein beleidigendes Banner aufgehängt worden sein.


Nach der ​1:2-Hinspielpleite im Champions-League-Halbfinale gegen Real Madrid droht dem FC Bayern ein Nachspiel. Wie die UEFA am Tag nach der Partie bekanntgab, werden gleich in zwei Fällen Ermittlungen gegen den Rekordmeister eingeleitet.


Direkt nach Spielschluss rannten gut ein halbes Dutzend Personen auf den Rasen der Allianz-Arena. Zwei Fans gelang es dabei, ein Foto mit Real-Superstar Cristiano Ronaldo zu machen. Der Portugiese blieb allerdings ganz gelassen. Die Situation war für ihn schließlich nicht unbekannt, da er schon häufiger zum Ziel von Flitzern wurde.

Etwas rabiater ging es bei Franck Ribery zu. Dem auffälligsten Bayern-Akteur ging es nach dem Schlusspfiff "an den Kragen". Ein Flitzer riss dem Franzosen am Trikot, bevor er von einem Ordner weggezerrt wurde und Ribery dabei ins Stolpern brachte. "So etwas sollte nicht passieren“, meinte Madrids Weltmeister Toni Kroos zu den tumultartigen Szenen. Die Lage konnte von den Ordnern erst nach einigen Minuten wieder in den Griff gebracht werden.


Das unerlaubte Betreten des Innenraums verstößt gemäß den UEFA-Statuten gegen Artikel 16 (2). Zudem war im Fanblock der Bayern ein Banner mit beleidigender Botschaft zu sehen, das ebenfalls einen Verstoß gegen die UEFA-Regeln darstellt. Am 31. Mai soll in beiden Fällen über eine mögliche Strafe verhandelt werden.