​Eintracht Frankfurt bangt nach einer herausragenden Saison um die Teilnahme am internationalen Geschäft. Nach der Pleite gegen Berlin muss die Truppe von Niko Kovac ausgerechnet gegen den künftigen Klub des Noch-Eintracht-Trainers ran, die nach der Niederlage in der Champions League mit ordentlich Wut im Bauch agieren dürften. Zudem werden einige wichtige Akteure der Hessen verletzt fehlen.


"Die Personalsituation ist angespannt", betonte Kovac auf der Pressekonferenz vor dem Spiel. "Boateng wird wegen seiner Oberschenkel-Blessur ausfallen. De Guzman hat eine Zerrung und Danny Blum ist krank. Ante Rebic und Carlos Salcedo sind zwar zurück, aber beide sind keine Option für Samstag." 

Vor allem der Ausfall von Kämpfer Kevin-Prince Boateng dürfte den Kroaten schmerzen. Der Mittelfeldspieler verletzte sich beim Pokal-Fight auf Schalke am Oberschenkel. Wann der 31-Jährige ins Eintracht-Training zurückkehren kann, ist bisher nicht abzusehen.


Trotz der Personalsituation wollen die "Adler" alles dafür geben, sich für die starke Saison zu belohnen. Doch Niko Kovac weiß um die stärken des Gegners: "Es gibt keine Bundesliga Mannschaft die zum FC Bayern fährt und sagt: Da gewinnen wir. Natürlich wollen wir Europa erreichen und müssen dafür punkten. Gegen Hertha BSC sind wir hingefallen, jetzt müssen wir halt wieder aufstehen."


Kleiner Hoffnungsschimmer: Durch das Erreichen des Pokalfinals könnte Platz 7 am Ende für die Qualifikation zur Europa League reichen. Am besten aber die Frankfurter gewinnen einfach das Endspiel - dann wären sie sicher in Europa dabei.