​Julian Weigl fand in dieser Saison weder unter Peter Bosz, noch unter Peter Stöger zu seiner Form der Tuchel-Ära. Im Heimspiel gegen Bayer Leverkusen aber deutete er an, dass er durchaus noch die Qualitäten vergangener Tage auf den Platz bringen kann. BVB-Boss Hans-Joachim Watzke hält weiterhin große Stücke auf seinen Strategen.


"Jule ist ein wichtiger Spieler von uns und soll idealerweise helfen, in den kommenden Wochen die Champions-League-Qualifikation klar zu machen", betonte Watzke in einem Interview mit der WAZ. In der aktuellen Saison tat sich Weigl jedoch oftmals schwer und konnte nur selten die Fähigkeiten, die ihn noch unter Thomas Tuchel auszeichneten, abrufen. 

"Das ist doch normal bei einem relativ jungen Profi, dass es erst einmal ein Stück bergauf geht und dann auch mal stagniert oder sogar rückwärts geht", so Watzke weiter. Entscheidenden Einfluss habe der Bombenanschlag auf den BVB-Bus, dessen Opfer auch Julian Weigl vor gut einem Jahr wurde: "Das hat die Mannschaft in Gänze mehr beeinflusst als vieles andere, was bei uns auf der Agenda steht." 


Ende der vergangenen Saison verletzte sich der 22-Jährige zudem schwer am Sprunggelenk, was dazu führte, dass er die Vorbereitung unter dem neuen Trainer Bosz verpasste und somit keinen wirklichen Zugriff auf das System des Niederländers erhielt.


Beim 4:0-Erfolg gegen Leverkusen am vergangenen Wochenende glänzte Weigl aber wieder - wie viele seiner Kollegen. Eine Leistung, die Hoffnung auf die Zukunft macht. Doch der gebürtige Bayer weiß, dass es nun Konstanz braucht: "Ich weiß auch, dass ich das draufhabe – aber das muss man Woche für Woche zeigen, da reicht ein gutes Spiel nicht."