Der SC Freiburg kann nicht ohne Nils Petersen, Nils Petersen kann nicht ohne den SC Freiburg. Vor zwei Monaten verlängerte der Angreifer seinen Vertrag an der Dreisam. Seinen Entscheid pro Sportclub begründet er in einem Interview.


Mit 13 Saisontoren ist Nils Petersen die Lebensversicherung des SC Freiburg. Nicht auszumachen, wo die Breisgauer stünden, würden die überlebenswichtigen Treffer des Angreifers fehlen. ​Sein im Februar bis 2022 verlängerter Vertrag gilt ligaunabhängig – vor Kurzem versicherte Petersen, den Weg in die 2. Bundesliga mitzugehen.


„Ich weiß das Umfeld zu schätzen und kann alles nur loben: Fans, Stadt, Klubführung, Trainerteam und Mannschaftskollegen. Da fühle ich mich super aufgehoben“, begründet er im kicker seine Verlängerung in Freiburg. „Das jetzt wegzuschenken und woanders hinzugehen, wo man nicht weiß, wie es ist, und man wieder von null anfängt - das wollte ich nicht.“

TSG 1899 Hoffenheim v Sport-Club Freiburg - Bundesliga

Nils Petersen, die Freiburger Lebensversicherung


Angebote gab es wohl reichlich. Der FC Bayern dachte im vorigen Winter über eine Petersen-Verpflichtung nach, die Münchner wollten Robert Lewandowski des öfteren eine Pause gönnen. Petersen lehnte schließlich ab und Sandro Wagner unterzeichnete einen Vertrag an der Säbener Straße. Für Petersen jedoch alles halb so wild, da er sich in Freiburg pudelwohl fühlt.


„Natürlich hätte es die Möglichkeit gegeben, international oder nicht gegen den Abstieg zu spielen. Man muss sich bewusst sein, für welche Mannschaft man wichtig ist“, betont der in Ostdeutschland aufgewachsene Stürmer. Er freue sich darüber, beim Sportclub eine wichtige Rolle einnehmen zu dürfen und traue sich selbst zu, „das auch in den kommenden Jahren zu sein. Es ist ein gegenseitiges Entgegenkommen. Ich halte weiter die Knochen hin für den SC, bekomme aber auch weiter das Vertrauen geschenkt.“