​Der FC Schalke 04 muss im Sommer wohl gleich zwei wichtige Spieler ablösefrei ziehen lassen. Neben Leon Goretzka, der sich dem FC Bayern München anschließt, wird voraussichtlich auch Max Meyer dem Verein den Rücken kehren. Ein solches Szenario wollen die Verantwortlichen bei Thilo Kehrer möglichst vermeiden. Medienberichten zufolge darf der Verteidiger den Verein im Sommer für eine stattliche Ablösesumme verlassen. 


Der U21-Nationalspieler läuft seit 2012 für die 'Königsblauen' auf und schaffte drei Jahre später den Sprung in den Profikader. Kehrer hat sich in der Defensive mittlerweile zu einer festen Größe entwickelt und ist unter Cheftrainer Domenico Tedesco gesetzt. In der laufenden Saison bestritt der 21-Jährige 30 Pflichtspiele, in denen er einen Treffer erzielte und zwei weitere vorbereitete. 


Die Verantwortlichen würden den bis Ende Juni 2019 datierten Vertrag gerne vorzeitig verlängern. ​Kehrer zögerte bislang allerdings mit einer Unterschrift. Es scheint, als wolle sich das Eigengewächs möglichst lange alle Optionen offen halten. Im Sommer könnten der Defensivspieler und Schalke 04 jedoch getrennte Wege gehen. 

1. FC Koeln v FC Schalke 04 - Bundesliga

Kehrt Kehrer dem FC Schalke im Sommer den Rücken zu?



Laut Informationen der Sport Bild haben sich die Verantwortlichen für die Personalie Kehrer eine Strategie zurechtgelegt. Sollte sich im Sommer ein Verein dazu bereit erklären, 40 oder mehr Millionen Euro Ablöse für den Innenverteidiger zu bezahlen, dürfte Kehrer den Verein verlassen. Andernfalls wollen die 'Königsblauen' mit dem Youngster in die neue Saison gehen. Der Marktwert des 21-Jährigen wird derzeit auf 13 Millionen Euro geschätzt. 


Daher ist es fraglich, ob ein potenzieller Interessent für den Verteidiger derart tief in die Tasche greift. Die spanische Zeitung Sport berichtete Ende März, dass der ​U21-Nationalspieler ​das Interesse des FC Barcelona geweckt haben soll. Möglicherweise entscheidet sich Kehrer im Sommer für eine Vertragsverlängerung, zumal die 'Königsblauen' in der kommenden Saison voraussichtlich wieder in der Champions League an den Start gehen werden.