​Erlebt der AS Rom eine sensationelle Champions-League-Saison, die im Rückspiel gegen den FC Liverpool im heimischen Stadion mit einem erneuten Comeback fortgesetzt wird? Der FC Barcelona schlug die Römer im Viertelfinale des Wettbewerbs im Camp Nou mit 4:1. Das Rückspiel endete 3:0 zugunsten der Römer, die folglich in das Halbfinale einzogen. Nach dem gestrigen 2:5 glauben die Akteure an eine erneute Aufholjagd. 


Diverse Interviews wurden nach der gestrigen Niederlage gegen die 'Reds' geführt. Normalerweise würde man von einer klaren Angelegenheit sprechen, wenn eine Mannschaft mit 2:5 das Hinspiel des Halbfinales verliert. Doch die Römer bewiesen bereits gegen den FC Barcelona, welche Comeback-Qualitäten in ihnen stecken und so war auch an den Reaktionen von Jürgen Klopp und seinen Spielern abzulesen, dass den Römern für das Rückspiel am 2. Mai alles zuzutrauen ist. 

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"Bis zum letzten Moment kämpfen" - Verteidiger Fazio zeigt sich hinsichtlich des Rückspiels entschlossen.


"Wir müssen daran glauben. Wir müssen drei Mal treffen. Wir haben es zuvor geschafft, im Viertelfinale. Der Fußball bleibt ein besonderes Spiel." So äußerte sich beispielsweise Radja Nainggolan, der bei der Niederlage an der Anfield Road 90 Minuten auf dem Platz gestanden war. Andere Akteure der Roma äußerten sich in ähnlicher Deutlichkeit. "Wir sind Kämpfer und wir werden bis zur letzten Sekunde absolut alles geben. Wir sind noch nicht geschlagen, mit der Stärke unserer Fans hinter uns werden wir einmal mehr bis zum letzten Moment kämpfen", wird der 31-jährige Innenverteidiger Federico Fazio zitiert.


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"Nichts ist unmöglich", so Di Francesco, der dennoch ein anderes Spiel verglichen mit Barcelona erwartet.


"Wir haben es zuvor geschafft, wir können es erneut schaffen", so die Marschroute, die AS-Kapitän de Rossi vorgab. Neben den Stimmen der Spieler wird auch die Devise des Trainers von entscheidender Bedeutung sein. Eusebio Di Francesco gab in diesem Kontext folgendes Statement ab: "Im Fußball kann alles passieren. Nichts ist unmöglich: Wir haben das schon einmal gezeigt. Aber offensichtlich ist nichts einfach. Es wird eine andere Partie sein, verglichen mit Barcelona, aber es wird dasselbe Verlangen, zurückzukämpfen, vorhanden sein", so der 48-Jährige, der als Spieler mit dem AS Rom die Meisterschaft gewann, auf seinen ersten Titel als Trainer in der 'ewigen Stadt' aber noch warten muss.