​Am 28. April empfängt Bayer Leverkusen den VfB Stuttgart zum Heimspiel in der Bay-Arena. Nach dem nun sicheren Klassenerhalt haben die Schwaben in den verbliebenen Partien keinen Druck mehr und können frei aufspielen. Die Partie in Leverkusen ist für VfB-Coach Tayfun Korkut eine Rückkehr zu einer alten Wirkungsstätte. Kevin Volland zeigt sich über dessen Erfolg in Stuttgart indes nicht überrascht, wie der kicker berichtet.


Es war keine erfolgreiche Zeit, die Tayfun Korkut in Leverkusen erlebte. Den nötigen Erfolg kann der 44-jährige gebürtige Stuttgarter nun beim VfB vorweisen, denn die Mannschaft, die unter Hannes Wolf noch vom Abstieg bedroht war, steht nach 31 Spieltagen auf dem 10. Tabellenplatz und hat sogar noch theoretische Chancen auf eine Teilnahme am internationalen Geschäft.

VfB Stuttgart v Hannover 96 - Bundesliga

Korkut sei ein guter Trainer, der es in Leverkusen nicht ganz leicht gehabt habe, so Volland


Auch Kevin Volland erlebte Korkut als Cheftrainer bei Bayer und zeigt sich von dessen jetzigem Erfolg nicht überrascht. "Er ist ein sehr guter Trainer, hat die Mannschaft in einer schwierigen Phase übernommen. Er hat es nicht ganz leicht gehabt", so der momentan so treffsichere Stürmer über den Trainer. "Das letzte Jahr war sehr turbulent. Er hat trotzdem eine Struktur in unser Spiel reingebracht, die wir lange nicht mehr hatten."


Dabei erwartet der 25-Jährige mit dem VfB unter Korkut einen gut vorbereiteten Gegner. "Von daher wird er auch hoch motiviert sein gegen uns und einen guten Plan haben. Den haben wir mit ihm eigentlich auch immer gehabt. Darauf müssen wir aufpassen." Mit dem nötigen "Flow" hätte Korkut auch in Leverkusen Erfolg haben können, merkte er weiterhin an. 


"Sein Erfolg in Stuttgart hat mich nicht überrascht. Wenn wir unter ihm am Anfang das eine oder andere Spiel gewonnen hätten, hätten wir auch in einen Flow reinkommen können. Das hat er mit Stuttgart geschafft", so Volland. "Ich gönne ihm das", fügte er schließlich noch hinzu. Diese warmen Worte werden spätestens auf dem Platz vergessen sein, wo der zehnfache Nationalspieler wieder treffen will, um seine Torausbeute von 14 Treffern nach 29 Einsätzen weiter nach oben zu korrigieren.