Niko Kovac ist ab dem 1. Juli 2018 Geschichte bei Eintracht Frankfurt. Im Hintergrund feilen Sportvorstand Fredi Bobic und Co. akribisch an dem passenden Nachfolger. Im Zuge dessen soll sich die Suche des Adlerklubs auf zwei Kandidaten eingrenzen.


Unter großen Tamtam fand die Causa Niko Kovac vor Kurzem ein Ende. Der Wechsel des Übungsleiters zum FC Bayern ist inzwischen in trockene Tücher gewickelt. Am Samstag (15.30 Uhr) tritt Eintracht Frankfurt die Auswärtsreise in die bayrische Landeshauptstadt an. Die Partie steckt schon im Vorfeld voller Brisanz.


„Zwischen Niko und mir ist alles okay“, kommentiert Eintrachts Sportchef Fredi Bobic vor der Partie in der Sport Bild. Nach dem Einzug in das DFB-Pokalfinale waren die Wogen in Frankfurt kurzzeitig geglättet. Doch schon bei einer deutlichen Niederlage droht die Stimmung wieder zu kippen; zumal die Eintracht drauf und dran ist, das Ticket für Europa zu verspielen.

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 Marco Rose gilt als einer der heißen Trainer-Kandidaten in Frankfurt



Für Bobic hat in diesen Wochen vor allem ein Tätigkeitsfeld Vorrang: ​die Suche nach einem Kovac-Nachfolger. Akribisch arbeiten der Sportliche Leiter sowie seine Mitarbeiter Bruno Hübner (Manager) und Ben Manga (Chefscout) an einer Lösung. Wie die Sport Bild schreibt, beschränken sich die Verantwortlichen auf Marco Rose (Red Bull Salzburg) und dem vereinslosen Slaven Bilic.


Mit dem Bullenklub führt Rose die österreichische Bundesliga ohne Probleme an. Zudem kommt der Erfolg in der Europa League, wo es am Donnerstagabend (21.05 Uhr) zum Halbfinal-Hinspiel gegen Olympique Marseille kommt. Auf der anderen Seite steht Bilic, der wie Kovac ehemaliger Nationaltrainer Kroatiens ist und bis November bei West Ham United unter Vertrag stand.