​Der FC Chelsea spielt eine durchwachsene Saison und belegt in der englischen Premier League wenige Spieltage vor Saisonende nur den fünften Tabellenplatz. Nach der Meisterschaft im Vorjahr ist die Mannschaft von Antonio Conte aus den Top Four gerutscht und bereits im Achtelfinale aus der Champions League ausgeschieden - einzig im FA Cup besteht mit dem Finale gegen Manchester United um Ex-Coach José Mourinho noch die Chance auf einen Titel. Trotz der insgesamt enttäuschenden Spielzeit sieht Mannschaftskapitän Gary Cahill zumindest für sich selbst gute Chancen, an der WM im Sommer teilzunehmen. 


Trotz einer insgesamt durchwachsenen Saison mit Höhen und Tiefen glaubt Gary Cahill an seine Teilnahme mit England an der Weltmeisterschaft im Sommer in Russland. "Alles ist möglich, wenn du spielst", so der 32-Jährige im Telegraph. "Wir sind jetzt ins FA-Cup-Finale gekommen und die Weltmeisterschaft steht an, also lasst uns abwarten und schauen."

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Glaubt an seine WM-Teilnahme: England-Verteidiger Gary Cahill 



Obwohl er in den letzten sieben Ligapartien drei Mal über 90 Minuten auf der Bank saß und nicht zum Einsatz kam, rechnet er sich gute Chancen auf einen Kaderplatz bei den "Three Lions" aus, für die er bislang bereits 58 Länderspiele bestritt. Als Grund führt er vor allem das Abschneiden und die Platzierung in der Premier League an, wenn er nicht so oft auflief wie gewohnt. "Fußball ist ein bisschen wie eine Achterbahnfahrt. Es wird nicht immer alles überragend gut laufen. Aber wenn man sich meine Karriere anschaut, habe ich seit meinem Beginn überwiegend mehr als 30 Spiele pro Saison gemacht. Zweimal habe ich das nicht. Diese Saison und die Spielzeit, als wir 10. wurden", so Cahill. 


Obwohl seine Nominierung nach wie vor nicht hundertprozentig sicher ist, sieht er sich längst nicht mehr in der Position, jemandem etwas beweisen zu müssen. "Ich gehe nicht raus mit den Nerven und Gedanken, dass ich den Leuten Dinge beweisen muss. Ich denke, ich habe das bereits getan, wenn man sich meine Karriere anschaut. Ich habe bewiesen, dass ich in der Champions League spielen kann, in der Premier League und für England. (...) Ich weiß, dass der Trainer Entscheidungen zu treffen hat. Ich weiß auch, dass ich nicht jünger werde. Ich bin fit und bereit und fühle mich nicht mehr so, als müsste ich mich beweisen."