Yannick Gerhardt steht vor dem Comeback. Nach gut zwei Monaten kehrte der 24-Jährige Anfang der Woche ins Mannschaftstraining des VfL Wolfsburg zurück. Möglich, dass der Linksfuß den Wölfen im Abstiegskampf noch helfen kann.


Beim VfL Wolfsburg herrscht nach der deutlichen ​0:3-Pleite vom vergangenen Freitag in Gladbach Krisenstimmung. Am Samstag (15.30 Uhr) empfangen die Wölfe den HSV zum Abstiegskracher in der Volkswagen-Arena. Mit einem Sieg könnte sich das Team von Bruno Labbadia zumindest den direkten Abstiegssorgen entledigen und einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt gehen.

Patzen die Wölfe gegen den Dino allerdings erneut, droht wie schon im Vorjahr das große Zittern. Möglich, dass Yannick Gerhardt an den letzten drei Spieltagen wieder eingreifen kann. Das ist zumindest eine kleine Positiv-Meldung aus der Autostadt. Der 24-Jährige hatte sich im Februar beim Pokal-Aus auf Schalke einen Teilriss des Syndesmosebandes zugezogen.


Vergangene Woche konnte der vielseitig einsetzbare Linksfuß wieder erste individuelle Übungen mit dem Ball absolvieren. Am Montag stieg der Nationalspieler (ein Länderspiel) wieder ins Mannschaftstraining ein. Auch wenn die Partie gegen den HSV noch zu früh kommen dürfte, für die letzten beiden Ligaspiele bei RB Leipzig und gegen seinen Ex-Klub 1. FC Köln könnte Gerhardt wieder zu einer Option werden.

2016 wechselte er für 13 Millionen Euro Ablöse von den Geißböcken nach Wolfsburg und absolvierte bislang 52 Pflichtspiele für den VfL. Ein Tor und vier Vorlagen gelangen Gerhardt in Grün und Weiß. In der laufenden Bundesligasaison kommt er auf zwölf Startelfeinsätze, viermal wurde er eingewechselt.