​Aaron Hunt blühte zuletzt beim Hamburger SV wieder auf und war auch beim wichtigen Sieg gegen den SC Freiburg eine prägende Figur im Spiel der Hanseaten. Einer der ihn wieder auf Trab gebracht hat, ist laut Aussage des ehemaligen deutschen Nationalspielers Ex-Trainer Bernd Hollerbach, bei dem er sich nun öffentlich bedankte.


Auch unter Hollerbachs Nachfolger ​Christian Titz ist der 31-Jährige absolut gesetzt und verpasste noch keine einzige Spielminute. Dabei gelang ihm am 29. Spieltag auch der vielumjubelte Siegtreffer gegen den FC Schalke 04. Dass der offensive Mittelfeldspieler wieder in der Lage ist, 90 Minuten Vollgas zu geben, hat er offenbar auch seinem ehemaligen Coach zu verdanken.

"Ich glaube, mir persönlich hat Bernd Hollerbach sehr gut getan. Es war nur eine relativ kurze Zeit, aber er hat mich mit seiner Art des Trainings noch mal auf ein anderes Level gebracht", so der Linksfuß laut dem Hamburger Abendblatt. Insbesondere die vielen athletischen Übungen haben ihm demnach viel geholfen: "Ich fühle mich jetzt einfach gut im Endspurt."


Gegen die Breisgauer spulte der Mittelfeldspieler 11,49 Kilometer ab und war damit einer der lauffreudigsten Spieler auf dem Rasen. Dabei konnte er auch in der Endphase noch einige gute Sprints anbieten. Insgesamt zog er die meisten Sprints (30) aller Hanseaten an und auch 72 intensive Läufe waren der absolute Bestwert.

Ausgerechnet gegen seinen Ex-Klub VfL Wolfsburg, muss der Nordklub nun jedoch eventuell ohne Hunt auskommen. Bereits nach der Partie gegen die Freiburger, erklärte Trainer Christian Titz, dass sein Schützling über muskulärer Probleme klagt und zu Beginn der Saison etwas ruhiger treten soll. Bis zum Spiel am kommenden Samstag, könnte er aber wieder rechtzeitig fit sein. Eine Alternative für die Startelf wäre ​Angreifer Bobby Wood.