​Im Fall ​Nils Petersen droht Schiedsrichter Tobias Stieler angeblich ein Nachspiel. Nach Informationen der BILD soll derzeit geprüft werden, ob der Schiedsrichter dafür bestraft wird, dass er bei der Verhandlung wegen der gelb-roten Karte gegen Nils Petersen seine Aussage verweigert hat. 


Der Unparteiische hatte den Angreifer der Breisgauer bei der Partie gegen die 'Knappen' am 28. Spieltag mit Gelb-Rot vom Platz gestellt. Im Anschluss erklärte das DFB-Bundesgericht die erste Verwarnung jedoch als ungültig und ​hob die Ein-Spiel-Sperre auf. Die Entscheidung wurde dadurch begründet, dass der Spieler nicht ordnungsgemäß in Kenntnis gesetzt wurde, dass er verwarnt wurde.

Wie die BILD nun jedoch öffentlich machte, hat der 29-jährige Stürmer der Freiburger seine zweite Gelbe Karte aufgrund einer Beleidigung gesehen. Demnach habe der Deutsche den Schiedsrichter als einen "Pisser" bezeichnet, was eigentlich zwingend mit Rot hätte bestraft werden müssen. Nun wird spekuliert, dass der Unparteiische Milde hat walten lassen, da er mit dem Profi befreundet sei. Gegenüber der BILD betritt Stieler jedoch mittlerweile dieses angebliche freundschaftliche Verhältnis.


Wie dem auch sei, im Fall gegen Petersen, soll sich Stieler vehement geweigert haben, sich zur Sache zu äußern. Diese Aussageverweigerung könnte nun ernsthafte Konsequenzen haben. Schiedsrichter-Boss Lutz Lutz Michael Fröhlich bestätigte bereits, dass eine nachträgliche Bestrafung für den 36-jährigen Referee denkbar sei. Hiebei könnte er vom Sportgericht gesperrt werden. Über die Dauer einer möglichen Sperre ist derzeit noch nichts bekannt.