Carlos Salcedo ist einer der größten Pechvögel der Saison 2017/18. Zweimal verletzte sich der Mexikaner in Diensten von Eintracht Frankfurt schwer an der Schulter. Der Nationalverteidiger kann sich einen Verbleib in der Mainmetropole sehr gut vorstellen. Dieser ist aber von mehreren Faktoren abhängig.


Noch bis Ende der Saison ist Carlos Salcedo an Eintracht Frankfurt verliehen. Die Hessen sicherten sich eine Kaufoption auf den 1,85 Meter messenden Innenverteidiger, der bei seinem Heimatklub Deportivo Guadalajara noch einen gültigen Vertrag besitzt. Die Klausel soll bei rund 2,5 Millionen Euro liegen.


„Ich habe schon mit Chivas über meine Rückkehr gesprochen, aber es gibt viele Faktoren und ich bin glücklich in Deutschland“, betont Salcedo im Gespräch mit der Zeitung Record. „Ich schätze die Regelmäßigkeit meiner Einsätze. Der Trainer (Niko Kovac; Anm. d. Red.) hat mir gesagt, dass der Klub mich fest verpflichten möchte. Also müssen wir abwarten.“

Eintracht Frankfurt v FC Schalke 04 - Bundesliga

Carlos Salcedo (l.) fällt mit einer Schulterverletzung aus


Schon zu Saisonbeginn zog sich Salcedo eine schwere Schulterverletzung zu und fiel daraufhin mehrere Wochen aus. Als vor wenigen Wochen bekannt wurde, ​dass sich der Mexikaner erneut an der Schulter verletzte, war die Ernüchterung auf beiden Seiten groß. Von 20 möglichen Einsätzen stand der Verteidiger immerhin 15-mal in der Startelf.


Inwieweit sich die Frankfurter tatsächlich mit einem fixen Kauf von Salcedo beschäftigen, wird sich erst in den nächsten Wochen zeigen. Denn Kovac, der offenbar eine hohe Meinung von dem Abwehrspieler hat, wird die Eintracht zum Saisonende in Richtung FC Bayern verlassen. Eine klare Tendenz zeichnet sich somit erst ab, wenn der Adlerklub seinen neuen Trainer gefunden hat.