​Gladbachs Innenverteidiger Jannik Vestergaard ist nur knapp an einem Saison- und WM-Aus vorbeigeschrammt. Wie der Däne nun in einem Interview erklärte, hätte ihn eine falsche Diagnose beinahe die Weltmeisterschaft gekostet.


Die Diagnose kam überraschend: nach der 0:2-Pleite der Fohlen gegen Bayer Leverkusen wurde am 10. März ein Mittelfußbruch bei Vestergaard diagnostiziert.. Doch der Abwehr-Hüne konnte kaum glauben, was der Arzt ihm mitteilte, klagte er doch über keine Schmerzen. Der dänische Nationalspieler entschloss sich dazu, in seinem Heimatland eine zweite Meinung einzuholen. Eine Entscheidung, die den Abwehrspieler vor einem Saison- und WM-Aus bewahrte.



"Ich wollte genau wissen, was los ist. Ich wollte nicht zu viele Spiele verpassen und die Form mit Blick auf dem WM nicht verlieren", erklärte Vestergaard in einem Gespräch mit der dänischen Zeitung BT. Und der Arzt aus Dänemark konnte keine Fraktur nachweisen. Welche Verletzung der 25-Jährige nun aber genau davontrug, verriet er nicht. Coach Dieter Hecking berichtete, dass möglicherweise eine länger zurückliegende Verletzung vom Doc fälschlicherweise als Bruch diagnostiziert wurde.


Am 1. April, also drei Wochen nach der Fehl-Diagnose, konnte Vestergaard beim 0:0 gegen den FSV Mainz 05 wieder auf dem Platz stehen. Lediglich die Partie gegen die TSG 1899 Hoffenheim (3:3) verpasste der Innenverteidiger.